Auferstehung…

In der Auferstehung liegt eine zutiefst hoffnungsvolle Botschaft: Aus Zerbrechen kann Neues entstehen. Was verloren schien, kehrt verwandelt zurück. Die neue Schöpfung beginnt nicht trotz des Leidens, sondern durch das Leid hindurch.

Das gilt nicht nur im theologischen Sinne. Es spricht auch zu den Menschen im Alltag: Krisen, Verluste und dunkle Phasen tragen in sich das Potenzial zur Erneuerung. Wer durch schwere Zeiten gegangen ist, hat erlebt, dass das Leben danach ein anderes – oft tieferes – werden kann.

Ostern lädt uns ein, den Blick zu weiten: nicht zurück auf die Wunden, sondern voraus auf das, was neu werden darf. Es ist ein Fest der Hoffnung – nicht als Verdrängung des Schmerzes, sondern als Versprechen, dass der Schmerz nicht das letzte Wort hat.

Der Anfang der neuen Schöpfung beginnt genau dort, wo alles verloren scheint.

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