Macht ohne Verantwortung

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Das Foto illustriert unseren Spruch, indem es die Folgen der unbändigen Zerstörungskraft eines Vulkanausbruchs auf Hawaii noch nach Jahrzehnten aufzeigt  – auch mit einem Hoffnungsschimmer.

Jesus sagt: „Eure Rede aber sei: Ja, ja; nein, nein. Was darüber ist, das ist von übel.“ Wir erleben viel Übles täglich in den Nachrichten, aber auch im beruflichen Bereich bis hinein in die Kirche. Die eigentlichen Ziele werden verschleiert bzw. getarnt, getroffene, nicht nachvollziehbare Entscheidungen werden hinter Gremien versteckt. Es wird einfach nicht darüber gesprochen – eiskaltes Schweigen – aus Taktik und aus Angst.

Macht mit Verantwortung kommuniziert klar und verständlich, ein klares Ja oder ein konsequentes Nein. Das ist in dem Moment meist eine Herausforderung für den, der es sagt, wie auch für den, den es betrifft. Es mag heftig sein in dem Moment, aber es wirkt nicht zerstörerisch und unkontrolliert für lange Zeit.

Dies bedarf innerer Stärke, Klarheit über die eigenen Ziele und der dahinterliegenden Motivation sowie Mut, dies offen zu auszusprechen.

Gott schenke jedem seinen Geist, um mit Mut und Kraft klar und verantwortlich zu kommunizieren.

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Du bist nicht die Botschaft, du bist der Botschafter.

Wenn du das nächste Mal denkst, dass GOTT dich nicht gebrauchen kann,
dann denk doch daran!

  • Noah war ein Trunkenbold
  • Abraham war zu alt
  • lsaak war ein Tagträumer
  • Jakob war ein Lügner
  • Lea war hässlich
  • Joseph wurde missbraucht
  • Mose stotterte
  • Gideon war ängstlich
  • Samson hatte langes Haar und war ein Frauenheld
  • Rahab war eine Prostituierte
  • Jeremia und Timotheus waren zu jung
  • David hatte eine Affäre und war ein Mörder
  • Elia war suizidgefährdet
  • Jesaja predigte nackt
  • Jona rannte vor Gott davon
  • Naomi war Witwe
  • Hiob ging Pleite
  • Petrus verleugnete Christus
  • Die Jünger schliefen beim Beten ein
  • Martha machte sich über alles Sorgen
  • Maria Magdalena hatte 7 Dämonen
  • Die Samariterin war mehrmals geschieden und lebte in Ehebruch
  • Zachäus war zu klein
  • Paulus war zu religiös
  • Timotheus hatte ein Geschwür… UND
  • Lazarus war tot!

Also: Denke nicht gering von Dir! Gott kann dich in deinem vollen Potenzial gebrauchen.
Außerdem bist du ja nicht die Botschaft, du bist der Botschafter.

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Dankbarkeit ist Lebensstil

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Der Lichteinfall auf das Bild der Schöpfung in der St. Magnus Kathedrale in Kirkwall auf den Orkney Inseln war für uns äußerst beeindruckend, und wir haben versucht, diesen Eindruck in Fotos festzuhalten. Eines davon stellt unsere heutige Spruchkarte dar.

Mit diesen kurzen Informationen soll die Spruchkarte heute selbst, ohne weitere Gedanken dazu anregen, das Bild und den Spruch in Ruhe auf sich wirken zu lassen und sich dabei zu fragen, was sagt es mir ganz persönlich?

Wir wünschen alle eine gesegnete Bildmeditation.

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Eigenes Leben im Griff haben

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Zu zweit ziehen sie ein schweres Tau, um ein Schiff festzumachen. An dem Tau „hängt“ eine weit aus dem Wasser ragende  große Fähre, die getragen wird von dem nicht sichtbaren Schiffsrumpf unterhalb der Wasseroberfläche.

Wer anfängt, sein eigenes Leben in die Hand zu nehmen, wird lernen mit Schmutz umzugehen. Des Weitern werden unbekannte Dinge sichtbar werden, die man bisher nicht gesehen hat und als Letztes steht die Frage im Raum, was steckt hinter all diesen positiven und negativen Dingen, was sind die unsichtbaren Kräfte, die all das tragen. Vielleicht sind es diese Folgen, die manche davon abhalten sich, mit dem eigenen Leben zu beschäftigen und sie konzentrieren sich deshalb lieber auf andere.

Doch es lohnt sich, kann ich doch Gottes Geist nur in Räume einladen, die mir selbst bekannt sind. Je mehr ich mich kenne, umso mehr kann ich Gottes Geist  wirken und mein Leben prägen lassen: Dagegen bringt der Geist Gottes in unserem Leben nur Gutes hervor: Liebe und Freude, Frieden und Geduld, Freundlichkeit, Güte und  Treue, Besonnenheit und Selbstbeherrschung.“ (Gal. 5,22-23) Gott sei Dank für dieses großartige Angebot.

PS.: Für manche mag der Nachsatz in Gal. 5, 23 besonders interessant sein: Dann kann kein Gesetz mehr etwas von euch fordern!“ 

 

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Schlüsselfaktor Selbstwert:

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Beobachtungen der letzten Zeit bewegen mich zu diesem Spruch, ist er doch die Erklärung für unzählig viele Spannungen und Konflikte vom familiären  über den beruflichen bis in den kirchlichen Bereich hinein.

Das Thema heißt: geringer Selbstwert oder scheinbar fehlendes Selbstwertgefühl. Damit ich „fremden Wert willig und frei anerkennen und gelten lassen kann“,  braucht es viel eigene innere Stärke, um dieses Anderssein nicht nur auszuhalten, sondern auch damit tagtäglich leben zu können.

Diese fundamentale Wahrheit beschreibt Jesus kurz und knapp: „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst“ (Matth. 22, 39) – besser gesagt, du kannst deinen Nächsten nur lieben, wenn du dich selbst lieben kannst, dich angekommen hast, du ein hohes Maß an Selbstwert hast!

Willy Reichert, ein alter schwäbischer „Weiser“, formulierte es andersherum: „Meistens sind es die Kleinen, die andere von oben herab ansehen.“

Gott schenke jedem seinen Geist, um das Thema Selbstwert als die Brücke für lebendige Beziehungen zu erkennen und darin immer stärker zu werden.

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Ich suche nicht, ich finde

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Der heutige Spruch war anfangs rein zur Provokation gedacht, bis ich eine Predigt zu Matth. 25, 31-46 ausgearbeitet habe  und dabei feststellen musste, dass dies das entscheidende  Kriterium im christlichen Glauben ist  für SEIN oder nicht Sein.

Den Schafen in diesem Gleichnis, denen das Leben zugesprochen wird, war überhaupt nicht bewusst, was sie getan haben. Es war für sie eine Selbstverständlichkeit, wenn sie Menschen in Not sehen, einfach zu helfen. Und sie hatten einen wachen Blick für ihre Umgebung und das innere Bedürfnis, Menschen zu helfen.

Die Böcken, denen das Leben abgesprochen wird, haben die Nöte  offensichtlich so nicht gesehen, vielleicht hatten sie ihren Blick so stark für eine ganz spezielle Richtung geschärft, waren vielleicht auf der Suche nach Erkenntnis oder nach ganz speziellen Nöten, dass sie in diesem Fokus die Nöte um sich herum gar nicht sehen konnten. Vielleicht hat ihnen aber auch die innere Bereitschaft gefehlt, aus Liebe den Menschen  zu helfen – ihr Helfen erfolgte mehr aus Pflichtgefühl.

Es lohnt sich über diesen Spruch nachzudenken. Im Suchen sind wir oft zu sehr auf unsere eigenen Vorstellungen fixiert, was wir finden wollen, anstatt offen zu sein, was an ungeahnten Möglichkeiten und Chancen mir täglich in den unterschiedlichsten Lebensbereichen begegnet  – Gott segne jeden dabei.

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Sehen was getan werden muss

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Es waren Beobachtungen in letzter Zeit, die mich zur Formulierung unseres heutigen Spruchs veranlasst haben.
• Typisch sicherlich im Haushalt, es wird erwartet, dass alles ordentlich, bei manchen sogar perfekt ist.
• Aber auch in Organisationen. Wenn alles gut organisiert ist, sehen viele nicht, was alles getan werden musste, dass es so reibungslos laufen kann – entsprechend gering ist die Dankbarkeit bzw. entsprechend groß ist die Kritikbereitschaft.
• Am gravierendsten finde ich es jedoch im christlichen Glauben. Wenn ich nicht weiß, was für mich getan werden musste, damit mir von Gott das Leben zugesprochen werden konnte, ist Dankbarkeit und Demut häufig wenig ausgeprägt. Viele neigen eher zur Selbstüberschätzung, manche sogar zum Größenwahn.
„Denn durch sein Blut, das er am Kreuz vergossen hat, sind wir erlöst, sind unsere Sünden vergeben. Und das verdanken wir allein Gottes unermesslich großer Gnade. In seiner Liebe beschenkte er uns mit Weisheit und Erkenntnis seines Willens.“ Eph. 1, 7-8.

Derjenige, der ehrlich zu sich selbst sein kann, weiß, was für ein großes Geschenk uns.

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Die Richtung ist entscheidend

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In Schottland ist es eine Herausforderung, mit dem Auto links zu fahren. In Rechtskurven muss man einen ungewohnten großen Bogen fahren, sonst kann es zur Kollision kommen, weil der Gegenverkehr auf der rechten Seite fährt.  Unser heutiger Spruch spricht nicht darüber, ob man links oder rechts fahren soll, sondern vom Wesentlichen, ob man dem Ziel näher kommt oder sich davon entfernt.

Das Tragische daran ist, wenn ich in die falsche Richtung fahre und meine Geschwindigkeit erhöhe, erreiche ich genau das Gegenteil: ich komme  nicht nur nicht näher zum Ziel, sondern entferne mich noch stärker vom Ziel.

Mark Twain sagte: „Als wir das Ziel aus den Augen verloren, verdoppelten wir die Anstrengungen.“ Genau das scheint mir heute vielfach der Fall zu sein. Mehr…  höher… stärker… genauer… konzentrierter…  um welches Ziel zu erreichen?  Ist dieses Ziel, das andere uns vorgeben, auch wirklich mein Ziel? Schwimme ich im Mainstream mit auf die Gefahr hin,  irgendwann feststellen zu müssen, ich hab vollen Einsatz gebracht, es hat dem Unternehmen, dem Verein, der Kirche, der Familie geholfen, aber es hat mir  wenig oder gar nichts gebracht, vielleicht sogar geschadet  – weil ich mich für mein Ziel nicht deutlich genug eingesetzt habe, oder weil mir mein Ziel nicht wirklich bewusst war oder weil ich gar kein Ziel hatte?

Wer im christlichen Glauben sein Ziel sieht, für den gibt es von Jesus eine einfache Orientierung: „Ich bin Weg, Wahrheit und Leben niemand kommt zum Vater denn durch mich.“ Joh. 14,6

Gott gebe jedem den Mut, sein ganz persönliches Ziel immer stärker  zu erkennen, und die Kraft, dieses Ziel auch mit Überzeugung umzusetzen.

 

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Gottes Eingreifen akzeptieren können

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Im Umgang mit Menschen sind mir die am liebsten, die klar sagen können, ich will dies oder möchte dies nicht und dies dann auch begründen. Solche Menschen scheinen im ersten Moment eine Herausforderung zu sein, aber auf lange Sicht gesehen ist der Umgang mit ihnen einfach, weil sie offen sind auch für Änderungen.

Schwieriger sind Menschen, die gar nicht wissen, was sie wollen, denen man es nicht recht machen kann, und sie selbst werden es auch niemandem wirklich recht machen können.

Noch schwieriger sind Menschen, die sagen, sie wissen nicht, was sie wollen, obwohl sie wissen was sie wollen, es sich aber nicht offen zu sagen trauen. Menschen, die eine „versteckte Agenda“ haben, sind einerseits meist schwache Persönlichkeiten, andererseits haben sie einen großen, aber versteckten Geltungsdrang.

Am allerschwierigsten sind allerdings Menschen, die bekunden, gar keinen eigenen Willen mehr zu haben und häufig damit ihren eigenen Willen mit dem Willen Gottes gleichsetzen und Änderungen ausgeschlossen sind.

„Der Mensch denkt, Gott lenkt“ ist für mich der Schlüssel, um unseren Spruch von Martin Luther in seiner Tiefe akzeptieren zu können. Nur wer ehrlich zu sich selbst ist, wird auch zu Gottes Handeln tief in seinem Herzen ehrlich ja sagen können, gerade wenn es anders läuft als man es geplant oder gewollt hat – diese Gewissheit gibt Ruhe und Frieden, den wir allen wünschen.

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Nicht zwanghaft sich unterscheiden wollen

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Die Seerose ist eine von hunderten wilder Seerosen in einem der vielen Lochs (Teiche), die es in den Highlands von Schottland gibt. Sie unterscheidet sich nicht von all den anderen. Aufmerksam wurde ich auf sie, weil ich eine Seerose gesucht habe, deren Position zur Sonne die Farben der Blüte und deren Spiegelung im Wasser intensiviert sowie die Gräser und deren Schatten drum herum.
Aktuell erlebe ich wie Jugendliche getrimmt werden darauf zu ach-ten, wie sie am besten Aufmerksamkeit erreichen. Dies ist nur möglich, wenn man sich so stark wie möglich von anderen abhebt. Und so stehen viele in einem permanenten Konkurrenzkampf. Der Preis: es kostet Kraft, Gelassenheit geht verloren, Vertrauen schwindet, letztendlich verliert man als Persönlichkeit, weil wir nur noch die Besten sehen, den Klügsten, den Stärksten, den Frömmsten, den Reichsten…
Bei Gott ist das ganz anders. Dieses zwanghaft anders sein zu müssen, finden wir nicht – Profil zeigen ja, aber nicht, sich zwanghaft immer und in allem unterscheiden zu müssen …
Um einmal auf der neuen Erde sein zu können, muss ich andere Gläubige nicht als Konkurrenten sehen, die mir evtl. meinen Platz streitig machen könnten. Dort wird es auch platzmäßig keinen Mangel geben. Das entspannt und entkrampft, ich lebe ehrlich zu mir selbst und mit Gott, muss ihm und anderen nichts beweisen – Gott sei Dank dafür.

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Mein Ende – Gottes Möglichkeit

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Das Foto dieser Spruchkarte zeigt die traumhafte Landschaft am nördlichsten Zipfel von Schottland und ist für sehr gute Illustration unseres heutigen Spruchs.

Wie oft genießt man die grünen saftigen Wiesen, die einen umgeben, ist dankbar dafür, bis plötzlich, manchmal von heut auf morgen, man an seine Grenzen kommt oder Grenzen überschritten werden, man keinen Boden mehr unter den Füßen hat und ins Bodenlose fällt.

Es haben uns in letzter Zeit viele Nachrichten von Menschen erreicht, die genau dies momentan erleben müssen – sei es die Diagnose einer schweren Krankheit, plötzliche Trennung, tiefe Enttäuschungen oder sogar Tod.

Wenn alles zu Ende zu sein scheint, beginnen erst die Möglichkeiten Gottes, das ist Glaube, das ist Vertrauen, dass es nach der dunklen Phase und einem steinigen Weg nicht nur weitergehen kann, sondern etwas ganz Neues und Besonderes kommen kann – wie auf dem Foto die glasklare tiefblaue Nordsee – ein ganz neuer Lebensraum.

Gott schenke jedem in jeder Lebenslage das Vertrauen in Gottes unendliche Liebe und wie auch Vertrauen in seine Möglichkeiten, Kraft zum Tragen zu schenken und/oder der Veränderung schwieriger Situationen.

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Lösungen für nicht mehr existente Probleme

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„Wer als Werkzeug nur den Hammer kennt, sieht in jedem Problem einen Nagel.“ Dieser Spruch ist schon schlimm genug, es gibt ein Problem aber die Methode zur Lösung ist (meistens) falsch. Der heutige Spruch ist jedoch ein Tick schlimmer, und zwar in dreifacher Hinsicht

  • Erstens es gibt gar kein Problem (mehr)
  • Zweitens die Logik wird umgekehrt – ich habe die Lösung und suche bzw. schaffe dazu das Problem
  • Drittens, wenn jemand an Lösungen arbeitet, für die es kein Problem (mehr) gibt, hat er ein ganz anderes Problem

Probleme sind das natürlichste auf dieser Welt. Aber wenn ein Problem gelöst ist, gibt es dieses Problem nicht mehr und bedarf damit auch keiner (weiteren) Lösung.

Das ist im Umgang mit Menschen so, wenn man aneinander schuldig geworden ist und sich vergeben hat. Im Verhältnis zu Gott ist das genauso. Das innige Verhältnis wurde durch Schuld zerstört, aber durch Jesu stellvertretenden Tod  am Kreuz gibt es eine Lösung und damit ist das Problem ein für alle Mal gelöst, wenn ich die (Er-)Lösung annehme.

Gott sei Dank, dass er es für uns so einfach gemacht hat.

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Gottes stures lieben

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Der heutige Spruch ist einfach nur gut und sagt alles mit großer Deutlichkeit aus, so dass weitere Worte dies nur schmälern würden.

Gott segne jeden, diese „Sturheit Gottes“ in der Liebe vielfach dankbar wahrzunehmen.

 

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Das furchtbare Schweigen der Guten

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Heute gleich noch ein zweiter Spruch zum Foto: „Das Lebensziel vieler Menschen heißt heute nicht mehr gut zu sein, sondern es gut zu haben.“ Dies mag ein Grund sein für das heutige „furchtbare Schweigen der Guten“ zu all dem Unrecht, das geschieht. Und es gibt ja auf dieser Welt massenweise Unrecht, wenn man anfängt sich damit zu beschäftigen, das macht einen kaputt.

Einen anderen Grund für das „furchtbare Schweigen der Guten“ sehe ich in dem Gleichnis Jesu vom barmherzigen Samariter in Lukas 10: „Zufällig kam bald darauf ein Priester vorbei. Er sah den Mann liegen und ging schnell auf der anderen Straßenseite weiter.“  Jesus spricht hier von zwei Guten, die beide sehen – aber beide einen großen Bogen um den Verletzten machen – vielleicht ist es ja gar kein Unrecht, vielleicht hat er es verdient – oder scheint, dass es für einige fromme Menschen immer etwas Wichtigeres gibt, als Menschen in Not zu helfen!

Jesus hat zum einen Unrecht, Heuchelei und „Schein“ Heiligkeit aufgedeckt und zum anderen ging er an keiner Not eines Menschen vorbei.

Gott sei Dank, dass er jedes Unrecht und jede Not sieht und keinen in dieser Situation allein lässt, genau deswegen hat sein Sohn den Himmel verlassen und kam auf diese Welt  – das gibt Kraft und Hoffnung, Gott sei Dank.

 

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Loslassen können

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Wir hören heute häufig den Begriff Entwicklung. Dies bedeutet, etwas wächst und verändert sich, wird reifer. In einem Entwicklungsprozess ist es wichtig, dass neben der Reifung auch Neues entsteht. Neues kann nur entstehen, wenn Bestehendes Platz macht.

Loslassen ist eine wichtige Voraussetzung, um reifer werden zu können und damit Neues entstehen kann. Genau das scheint heute oft die Herausforderung zu sein. Viele klammern sich an Beruf, Kinder, Eltern, Statussymbole, Posten, was heißt, sie können Beruf, Eltern, Kinder, Statussymbole, Posten nicht loslassen und halten krampfhaft daran fest – mit der Folge, dass  häufig auch nur Krampf herauskommt.

Helmut Thielecke hat folgendes Paradoxon formuliert: „Nur was ich loslassen kann, habe ich wirklich im Griff“. Es gehört Mut und Vertrauen dazu, etwas loslassen zu können, Vertrauen, dass es ohne mich auch geht, und Vertrauen, dass andere und Gott es auch gut machen können.

Loslassen im Glauben heißt auch loslassen, durch irgendwelche guten Werke mir das Leben verdienen zu wollen. Es gehört auch hier Mut und Vertrauen dazu, dass allein Gott dies tun kann.

Gott schenke jedem den Blick zu erkennen, wo Loslassen notwendig ist, und den Mut und das Vertrauen, es tatsächlich auch zu tun.

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Freiheit statt Sklaverei

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Es ist für mich faszinierend, die feinen Strukturen auf den Blütenblättern zu erkennen – die Adern, die unverzichtbar für das Gedeihen und Blühen und gleichzeitig charakteristisch sind für jede einzelne Pflanze.

So charakteristische Prägungen gibt es auch bei uns Menschen, die ganz Wesentliches über uns aussagen. Prägungen durch die Erfahrungen in der Vergangenheit und Gegenwart.

Wozu unser heutiger Spruch anregt, ist uns zu fragen, wie klar sind uns unsere Prägungen. Die vielen positive Erlebnisse, wie stark sind sie uns bewusst und wie sehr schätzen wir sie. Die negativen Erlebnisse, wie sehr sind sie uns bewusst, wie stark haben wir sie bereits verarbeitet oder wurden sie einfach nur verdrängt und prägen nicht nur, sondern treiben sie uns im Unterbewussten?

Verdrängte Erfahrungen nehmen die Freiheit und versklaven den Menschen – genau das Gegenteil bietet Gott an: „Wo aber der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit“ 2. Kor. 3, 17.

Gott schenke jedem wachsende Dankbarkeit im Bewusstmachen, was positiv prägt und geprägt hat, sowie den Mut und die Kraft zu erkennen, was negativ prägt und geprägt hat.

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Changemanagement

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Es ist wohl eine der wichtigsten Erfahrungen, die man im Leben machen kann: Es ist unmöglich andere zu ändern – ändern kann ich mich nur selbst – aber wenn ich mich ändere, ändern sich mein Umfeld und damit im Laufe der Zeit auch andere.

Das gilt nicht nur für einzelne Menschen, sondern auch für Gruppen, sei es die Familie und Verwandtschaft, Vereine, Unternehmen wie auch Kirchen. Wenn ich als Leiter einer Gruppe etwas positiv verändern will, gilt genauso, meine Änderung wird die Atmosphäre und die Werte der Gruppe verändern und nur dadurch werden sich die Menschen innerhalb der Gruppe positiv verändern.

Wer sich bei der Änderung selbst nicht einbringen will oder kann, dem bleibt nur als Mittel Druck und Angst auf die Gruppe auszuüben und Feindbilder zu platzieren. Solche Änderungen sind jedoch nie stabil und von Dauer.

Jesus formuliert es ganz einfach:  „Alles nun, was ihr wollt, dass euch die Leute tun sollen, das tut ihnen auch! Das ist das Gesetz und die Propheten.“ Matth. 7,12

Gott schenke jedem den Mut und die Ausdauer in diesem Veränderungsprozess weiterzugehen bzw. sich (wieder aus Neue) einzulassen.

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MenschSEIN heißt sich ständig weiterzuentwickeln

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Der heutige Spruch ist für mich bedeutsam, weil er deutlich macht, dass jeder Mensch sich ständig verändert und weiterentwickelt.

Jesus erzählt in Markus 4, 3-20 eine sehr bildhafte Geschichte über unterschiedlichen Menschentypen und was sich daraus entwickelt:

  • Als erstes über Menschen, die total zu sind vom Druck um sie herum, die unfähig sind, überhaupt etwas aufzunehmen
  • Dann oberflächliche Menschen, die heute übertrieben begeistert sind und morgen sich schon wieder hängen lassen
  • Über Menschen, deren Sorgen und Ängste alles ersticken, was irgendwie positiv werden könnte
  • Und über Menschen, die aufnahmebereit sind, deren Leben Tiefe hat, wo positive Gedanken und Erfahrungen verwurzelt sind und damit Frucht bringen.

Die unterschiedlichen Menschentypen gibt es nicht in Reinkultur und jeder Mensch findet zeitweise unterschiedliche Ausprägungen bei sich, manchmal mehr Sorgen und Ängste, dann wieder mit einer großen positiven tiefgründigen Einstellung.

Gott gebe, dass jedem seine innere Haltung mehr und mehr bewusst wird und dabei überlegt, ob es gut oder ob  verbesserungswürdig ist.

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Glauben heißt Erfahrungen mit Gott machen

 

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Verstehen müssen, um etwas akzeptieren zu können, steht heute hoch im Kurs, deshalb wird heute (zu) sehr vereinfacht, damit viele auch bei komplexen Themen das Gefühl haben, es total verstanden zu haben.

Wer meint, Glauben heißt, ich verstehe Gott, ordnet den großen, unfassbaren Gott seinem begrenzten Verstand unter und beraubt sich damit großer Erfahrungen, die ihn im Leben voranbringen.

Positive Erfahrungen, unerklärbare Begegnungen, Vertrauens- und Liebesbeweise … genauso wie Erlebnisse von unerklärbarem Leid und Schmerz, jedoch mit dem Vertrauen, dass Gott es zulässt und es damit auch seinen Sinn hat.

Erfahrungen mit Gott kann jeder machen, das ist unabhängig vom Verstand, jedoch abhängig vom Vertrauen zu Gott und der grundlegenden Fähigkeit, überhaupt vertrauen zu können.

Gott schenke jedem gute Erfahrungen mit diesem großen Gott. Und für die Erlebnisse, die wir als nicht gut ansehen, das Vertrauen, dass Gott es nicht nur gut meint, sondern dass dies unverständlicherweise auch gut sein wird für mich.

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Vertrauen, die Oase im Herzen

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Das Foto zu dem Spruch spiegelt nur ansatzweise wieder, welche Bilder sich bei mir zu dem heutigen Spruch entwickelt haben. Eine Oase mitten in der Wüste, bei brennender Hitze im Schatten liegen unter Palmen an einem Wasserloch beim Genießen von Früchten. Das ist mein persönliches Bild dazu (für das es leider kein Foto gibt) und ich habe in den letzten Tagen bemerkt, dass viele andere ähnliche Bilder in sich tragen, aber meist aus reiner Vorsicht oder Angst es nicht zeigen oder manchmal schon gar nicht mehr wahrhaben wollen.

In Gruppen, in denen Vertrauen gelebt wird, gibt es wie anderswo auch jede Menge von Themen und Herausforderungen, aber durch das Vertrauen untereinander werden Themen direkt angesprochen, Versagen kann leichter eingestanden werden und damit werden deutlich einfacher Lösungen gefunden bzw. solange es nicht so ist, wird es ausgehalten in der Hoffnung, dass es irgendwann eine Lösung geben wird.

Vertrauen oder fehlendes Vertrauen spielt in allen Bereichen (Wirtschaft, Politik, Verein, Familie, Kirche…) die entscheidende Rolle, wo Menschen handeln oder auch nicht mehr handeln wollen oder können.

Gott schenke jedem den Mut im Vertrauen zu wachsen „von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt.“

 

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Zutrauen haben

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Wir erleben zunehmend, wie Handlungen häufig allein von Mutmaßungen, Verdächtigungen und Unterstellungen abgeleitet werden. Wenn möglich wird das Schlimmste unterstellt und sofort werden weitere verschärfte Maßnahmen eingeleitet. Die Spirale des Misstrauens und der Angst dreht sich alternativlos immer weiter ohne Aussicht auf ein Ende. Es gibt nur eine Blickrichtung, den starren Blick auf die anderen.

Unser Spruch heute ist ein Spiegel. Was ich einem anderen zutraue, sagt viel mehr über mich selbst aus als über den anderen. Mein Zutrauen offenbart mein Wertesystem. Mein Wertesystem steuert mein Handeln, dieses Handeln erzeugt Wirkung, was wiederum Reaktionen anderer veranlasst, die ihrerseits Wirkungen erzeugen…

Wer diese Zusammenhänge bei sich sehen und akzeptieren kann, wird die Spirale des Misstrauens eindämmen und Zeichen setzen, die Hoffnung machen und Vertrauen schaffen.

Jesus formuliert das für Gläubige wie folgt: „Wenn ihr euch nicht ändert und so werdet wie die Kinder, kommt ihr nie in Gottes neue Welt.(Matth. 18, 3). Diese positive Grundhaltung, das kindliche Vertrauen (die fehlende Angst), sind die entscheidenden Faktoren, die Menschen selbst und ihre Beziehungen (zu Menschen und Gott) wachsen lassen. Gott segne jeden in diesem Wachstum.

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Angst – ein furchterregender Beweggrund

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Ich habe den Eindruck, dass es momentan bei nicht wenigen „IN“ ist Angst zu machen, wenn Menschen zu etwas bewegt werden sollen. Egal ob in der Familie, im Verein, in Unternehmen oder sogar manchmal in der Kirche. Angst schnürt ein, nimmt einem den Atem, nur die angebotene, einzig mögliche Lösung kann diese Angst überwinden. Um dann die Kontrolle über diese „befreiten“ Personen nicht zu verlieren, muss weiter Angst produziert werden… Das als Politik zu bezeichnen, trifft den Nagel auf den Kopf.

Mich leitet zum Thema Angst eine Aussage Jesu in Joh. 16, 33 „In der Welt habt ihr Angst; aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden.“ Es gibt vieles, was Menschen Angst machen kann, aber im Vertrauen auf Jesus dürfen Menschen Trost finden und brechen damit aus dieser Angstspirale aus. Das ist das Besondere am christlichen Glauben, er bewegt Menschen aus Dankbarkeit und positiven Erfahrungen.

Gott gebe, dass wer Politik machen will, seinen Platz in der Politik findet, aber dass wir uns sonst allein von Gottes Liebe leiten und bewegen lassen.

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Frohe Ostern

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In letzter Zeit gab es in den Medien ausführliche Berichterstattungen zu unterschiedlichsten Gerichtsverfahren. Die Urteile lauteten u. a. Freispruch, 3 ½ Jahr Haft, 4 Std. Sozialarbeit pro Woche… Viele sind mit den Urteilen nicht einverstanden, nicht immer passen Rechtsempfinden und Gerichtsurteil zusammen.

Ostern stellt das menschliche Rechtsempfinden auf den Kopf.

Wer glaubt, dass Jesus an Karfreitag für die Schuld der Menschen gestorben und am Ostersonntag wirklich auferstanden ist und dies im Vertrauen darauf persönlich angenommen hat, für den ist Ostern der Tag des Lebens durch Befreiung von Schuld und Strafe.

Und dies nicht, weil ich im Recht bin, sondern weil ich ganz und gar darauf vertraue, dass dieses Opfer Jesu vollständig und ausreichend auch für meine Schuld ist. Das weckt Freude und Dankbarkeit und öffnet das Herz für die große Liebe Gottes, die durch diese Tat hindurch strahlt.

In diesem Sinne wünschen wir allen von Herzen frohe Ostern.

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Gute Werke sind möglich

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An welche guten Taten (Werke) erinnere ich mich, die absolut nicht vernünftig gewesen sind? Wie groß war die Freude darüber?

Wie viel Gutes mehr gäbe es auf der Welt, wenn nicht vorher ganz vernünftig darüber nachgedacht würde,

  • ist es richtig, was ich machen will?
  • ist es richtig, wie ich es mache?
  • ist es richtig, es jetzt zu tun oder ist es zu einem späteren Zeitpunkt besser?
  • steht der Nutzen in einem vernünftigen Verhältnis zum Aufwand?
  • welche Missverständnisse können dabei auftreten?
  • welches Risiko gehe ich dabei ein?

Gute Taten werden mit dem Herzen entschieden, deshalb sind sie häufig spontan und überraschend, manchmal sogar für den „Täter“.

Gott schenke jedem den Mut und die Freude zu guten Taten aus dem Herzen heraus. Gute Werke für Menschen, für sich selbst
oder auch für Tiere. Freuen werden sich nicht nur die Beschenkten sondern ganz besonders auch Gott.

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Vertrauen – eine Frage der Ehre

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Das Thema Vertrauen hat eine sehr lange wechselvolle Geschichte und scheint jetzt eine Renaissance zu erleben selbst in Unternehmen, während der Eindruck entsteht, dass in Kirchen das Thema Vertrauen heute durch andere „wichtigere“ Themen verdrängt wird.

Im Internet finden wir unter Vertrauen unterschiedliche Aussagen:

  • jemand wird vertrauens-würdig dadurch, dass du ihm vertraust…
  • nur ein Mensch, der Selbstvertrauen hat, kann das Vertrauen anderer erwerben…
  • Vertrauen ist der Wille, sich verletzlich zu zeigen.
  • Vertrauen reduziert Komplexität und macht damit das Leben einfacher.

Diese wenigen Aussagen verdeutlichen, wie entscheidend auch heute Vertrauen ist – in allen Lebensbereichen und damit auch im persönlichen Glauben.

Gott schenke jedem den Mut und die Kraft, im Vertrauen zu wachsen und auf Vertrauen zu setzen.

 

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Stütze gibt Halt

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Das Foto, das uns zur Verfügung gestellt wurde, zeigt ein schiefes Haus in Neuseeland, das für die Spruchkarte etwas gedreht wurde und damit wieder gerade steht.

Zu unserem Spruch: eine Säule stützt z.B. ein Gewölbe, aber auch das Gewicht des Gewölbes stabilisiert die Säule, vorausgesetzt diese hat die notwendige Stärke für die Belastung.

Psychologen beschreiben es so. „Das menschliche Gehirn scheint tatsächlich so aufgebaut zu sein, dass Hilfsbereitschaft uns glücklich macht.“ Weiter heißt es, dass „Gruppen, in denen Menschen füreinander sorgen, aufblühen.  Dadurch entwickeln sie die Fähigkeit weiter, sich in andere einzufühlen und sich in sie hineinzudenken.“

Im Gleichnis vom barmherzigen Samariter beschreibt Jesus, „dass es den Samariter jammerte, als er den Verletzten sah“ und er deshalb diesem zeitlich und materiell eine Stütze gewesen ist. Nach unserem Spruch hat dies seinem Leben einen Halt gegeben, während die in der Geschichte beschriebenen Frommen diesen Halt allein im Religiösen suchten.

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Freundlichkeit – nichts Handfestes

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Freundlichkeit wird beschrieben als „anerkennendes und liebenswürdiges Verhalten wie auch als innere wohlwollende Geneigtheit gegenüber seiner sozialen Umgebung“.

Diese positive Grundhaltung schafft das Klima, in dem Vertrauen und Liebe wachsen können, während eine negative Grundhaltung – Feindseligkeit –  den Nährboden darstellt, in dem Misstrauen, Angst und Hass zerstörend wuchern können.

Die Bedeutung von Freundlichkeit wird von vielen als nichts Handfestes empfunden (nichts Stabiles und Robustes), als etwas, was gut beschreibbar und damit leicht beurteilbar ist. Es heißt in Gal. 5, 22 „Der Geist Gottes bringt in unserem Leben nur Gutes hervor: Liebe und Freude, Frieden und Geduld, Freundlichkeit, Güte und Treue,  Besonnenheit und Selbstbeherrschung.“

Es ist dieses Loslassen von eigenen Vorstellungen, wie alles sein sollte und dieses Gott wirken Lassen, das diese positiven Eigenschaften im Menschen wachsen lässt.

Unser Wunsch für jeden ist, zuzulassen, dass Gottes Geist in ihm wirken darf.

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Gewinner SEIN

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In schwierigen Situationen wird heute häufig nach Lösungen gesucht, in denen sich alle als Gewinner sehen können (Win-Win-Situation). Manche wollen alleine Gewinner sein, um den Erfolg nicht teilen zu müssen, einige brauchen sogar offensichtliche Verlierer.

Gewinner sein im Sinne unseres heutigen Spruchs ist eine besondere Herausforderung. Lieben, geduldig sein, verzeihen können liegt nicht in der menschlichen Natur, wohl aber die Sehnsucht danach. Gekämpft wird nicht gegen andere, sondern gekämpft wird in mir selbst mit solchen Mitteln, die geduldig sein fördern, die Vergebungsbereitschaft wachsen lassen und die Selbstannahme stärken.

Es gibt ein paar grundlegende Zitate von Jesus, die es einfach auf den Punkt bringen:  „Alles nun, was ihr wollt, dass euch die Leute tun sollen, das tut ihnen auch! Das ist das Gesetz und die Propheten.“ Matth. 7,12   

Gott schenke jedem den Mut und die Kraft in diesem Sinne öfters Gewinner zu werden und gnädig umzugehen mit unseren Niederlagen in diesem Bereich.

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Davonrennen

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Wer reist, lernt andere Menschen, Mentalitäten, manchmal auch andere Kulturen und Religionen kennen. Die Freude und Offenheit an Neuem führt dazu, dass diese positiven Erfahrungen das Leben auch nach der Rückkehr bereichern werden.

Wie meistens gibt es auch genau das Gegenteil davon. Wenn die Ursache für mein Handeln nicht in dem vorgegebenen Ziel liegt, auf das ich zugehe, sondern im Verborgenen liegt, in mir oder meinem Umfeld, vor dem ich aus Angst davonrenne.

Das Tragische daran ist, egal wie weit ich gehe, in welche schöne Welten (auch religiöse) ich abtauche, das Problem wird nicht nur nicht gelöst, sondern durch die Verdrängung bekommt die Angst  immer mehr gefährlichen, unkontrollierten Einfluss in meinem Leben.

Gott seid Dank für seine Zusage durch Jesus „In der Welt habt ihr Angst; aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden.“ (Joh. 16,33). Trost, die Angst mit seiner Hilfe aushalten zu lernen und damit auch Schritt für Schritt daran zu arbeiten, diese Angst zu überwinden.

 

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Freiheit und Ordnung

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Für manche ist der Begriff Ordnung irgendwie zum Reizwort geworden. Für andere wiederum der Begriff Freiheit. Beide sind heute doppelt in unserem Spruch vorhanden.

Freiheit ist der Raum, den wir zum Atmen benötigen, Ordnungen geben notwendige Orientierung und damit Sicherheit. Es ist hier wie mit vielen Themen. Die Aufgabe und damit das Anstrengende besteht darin, mit einem guten Gespür die Balance zu finden. Eine gefährliche Schieflage kann entstehen, wenn ich mich nur auf eines fokussiere.

Paulus formulierte es wie folgt: „Alles ist mir erlaubt, aber nicht alles dient zum Guten. Alles ist mir erlaubt, aber es soll mich nichts gefangen nehmen“.1. Kor. 6, 12

Eine klare und unmissverständliche Aussage und gerade deshalb eine große und ständige Herausforderung.

Gott schenke jedem den Mut und die Kraft, gegensätzliche Schwerpunkte auszuhalten und darüber hinaus immer aufs Neue die richtige Balance zu finden.

 

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Keine Angst vor Fehlern

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In letzter Zeit scheint das Thema perfekt oder exzellent sein zu müssen sprunghaft zuzunehmen. Gut sein reicht vielen nicht mehr. Die Note gut sagt aus, eine Leistung entspricht trotz Fehlern voll den Anforderungen. Selbst mit der Note ausreichend hat man eine Prüfung bestanden.

Wenn man sich zum Ziel setzt, nicht nur die Prüfung zu bestehen, sondern sie möglichst fehlerfrei zu bestehen, schwingt ein ganz hohes Maß an persönlichem Ehrgeiz mit und/oder ein nicht gelernter natürlicher Umgang mit eigenen Fehlern und Schwächen.

Diesen Ehrgeiz oder Weltfremdheit findet man manchmal auch im religiösen Bereich. Wie viele Fehler darf man haben, wenn man Kind Gottes sein möchte – muss es mindestens gut sein oder reicht auch ausreichend?

 „Meine Kinder, dies schreibe ich euch, damit ihr nicht sündigt. Und wenn jemand sündigt, so haben wir einen Fürsprecher bei dem Vater, Jesus Christus, der gerecht ist.“ 1. Joh. 2,1

Gott sei von ganzem Herzen Dank, dass wir keine Angst vor Fehlern haben müssen, sondern dass Gott dieses Thema seinen Kindern ganz abgenommen hat.

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Gnade ist alles was du brauchst!

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Für manche mag der heutige Spruch gar nicht so in die Lebenswirklichkeit zu passen. Die Schlüsselbegriffe sind:

Schwäche – Rüdiger Hoffmann überzeichnet in „Der kleine Egoist“ um auf den Kern aufmerksam zu machen: „Bevor dir einer auf die rechte Wange schlägt, solltest du ihn bereits k.o. geschlagen haben…“

Gnade – wird in Wikipedia als „wohlwollende, freiwillige Zuwendung“ beschrieben.

Der Spruch stellt eine Herausforderung dar was als Fundament des persönlichen christlichen Glaubens anzusehen ist: das völlige Vertrauen in Gottes wohlwollende und freiwillige Zuwendung. Da ist kein Platz für Leistungen, die dem eigenen Ego schmeicheln.

Gott schenke jedem die ständige Erfahrung an seiner Gnade und tiefe Dankbarkeit darüber.

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Verstehen

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Es wird als Zeichen der Reife gesehen, wenn das Verständnis mehr und mehr zunimmt. Unabhängig davon gibt es jedoch Situationen, in denen man mit dem Verstehen immer wieder an seine Grenzen stößt. Nicht jedes Verhalten von Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen oder Senioren kann man verstehen.

Was machen solche Situation mit mir – gefühls- und verstandesmäßig – regt es mich auf, urteile ich einfach ab?

Seit vielen Jahren gibt es die Fernsehshow „Verstehen Sie Spaß“?

Ich möchte dies ganz einfach übertragen:

  • Verstehen Sie Ihren Ehepartner?
  • Verstehen Sie Ihre Familie?
  • Verstehen Sie Gott?

Es gibt eine Ebene, auf die unser Spruch hinweisen möchte, die über das Verstehen hinausgeht – Vertrauen.

Gott schenke jedem wachsendes Verständnis und wachsendes Vertrauen.

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Zielstrebiges Wesen

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Das Foto zeigt eine von mehreren Sternwarten in 4200 m Höhe auf Hawaii, wo das Meer der Sterne selbst mit dem bloßen Auge ganz besonders intensiv zu beobachten ist und einem greifbar nahe vorkommt.

Nach den Sternen greifen zu wollen scheint von Alters her zum Menschsein zu gehören. Etwas ganz Besonderes und Außergewöhnliches erreichen zu wollen, sich deutlich abzuheben von anderen ist für nicht Wenige erstrebenswert.

Das wirkliche Leben spielt sich weitestgehend in einem Umfeld ab, wo die Aussicht nicht immer so traumhaft ist, wo es Stolpersteine gibt, man Hindernissen ausweichen muss und es Menschen gibt, auf die Rücksicht genommen werden sollte. Hier ist es hilfreich, Augenmerk und Fingerspitzengefühl zu haben.

Gott schenke jedem Gelegenheiten, aus diesem Spruch persönlich Gewinn zu ziehen.

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Gebet – persönliches Gespräch mit Gott

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Mit dieser Spruchkarte soll auf etwas ganz Persönliches das Augenmerk gerichtet sein, das Gebet. Das Gespräch mit Gott sagt viel über mich aus. Wie häufig reden wir miteinander und in welchen Situationen kommt es zum Gespräch?

Ein Gespräch lebt durch den Wechsel von reden und hören. So ist das Gebet keine Form, um nur Informationen an Gott loszuwerden – er weiß ja wirklich alles und ist damit auf meine Infos nicht angewiesen.

Das Gebet zeigt deutlich, wie die Beziehung zu Gott aussieht – distanziert –  letzte Hilfe in Notlagen  – oder, wie Jesus es getan hat, wie mit einem Vater zu sprechen: „Unser Vater im Himmel…“ (Matth. 6, 9 -13). So eine Vater–Kind-Beziehung schafft den Rahmen für das innigste und persönlichste Gebet.

Gott schenke jedem Zeiten der Ruhe, um das persönlichen Gespräch mit Gott zu vertiefen – das Reden und das Hören.

 

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Pfadfinder nach Antworten

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Es ist bewundernswert wie manche Menschen auf einfache konkrete Fragen faszinierende und treffende Antworten geben können.  Antworten, die gleichzeitig die Gedanken weiten, weil nicht nur die Frage berücksichtigt wurde, sondern auch ein Gespür für den Beweggrund der Frage vorhanden war.

In den Evangelien finden sich auffallend viele tiefgreifende Aussagen Jesu, die Antworten auf die unterschiedlichsten Fragen und Fragensteller oder ein einfach weitergeführter Dialog auf Aussagen anderer sind.

Besonderen Eindruck hat für mich die Antwort Jesu auf die (Fang-) Frage eines Schriftgelehrten gemacht, welches „das größte Gebot sei“: „Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt …und du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.“ (Matth. 22, 36-40)

Gott schenke jedem Begegnungen mit Menschen, die Pfadfinder nach Antworten sind, auf formulierte und vielleicht noch nicht formulierte Fragen.

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Höchste Reifestufe des Lebens

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Der heutige Spruch von Pascal beschreibt einen Lernprozess im Leben ähnlich wie wir in aus der Schule oder dem Studium kennen.
Zuerst stellen einem andere Fragen und man hat genügend zu tun, um einigermaßen passende Antworten zu finden, die, wenn es dem Fragesteller gefällt, Anerkennung bringen.
Irgendwann traut man sich selbst mehr oder weniger gute Fragen zu stellen, auf die es dann ganz unterschiedliche Reaktionen gibt. Antworten, die einem ganz wesentlich helfen und weiterbringen oder auch Unverständnis zeigen wie „was soll die Frage…“.
Erst in der letzten Reifestufe erkennt man, was sich wirklich lohnt im Leben, wofür es sich lohnt, sich wirklich hinzugeben. Diese Stufe wird nur erreicht durch ausreichend Erfahrung im Fragenstellen.
Gott schenke jedem Mut und seinen Geist im Fragen voranzukommen sowie eine Umgebung, in der Fragen jeglicher Art offen gestellt werden dürfen, um damit Antworten zu finden, die ihn näher zum Wesentlichen in seinem Leben führen.

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Be-geistert leben

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Der Blick vom Monte Baldo auf den Gardasee illustriert für mich den Ausblick in das begonnene neue Jahr mit der Frage, was wird es an Erfahrungen im neuen Jahr geben, die mich begeistern und Höhepunkt sein werden? Dazu ein paar Denkanstöße

  • Was begeistert mich und sollte im begonnenen Jahr den rechten Platz bekommen?
  • Benötige ich Zeit zum Nachdenken darüber, was mir wirklich wichtig ist?
  • Zur Begeisterung gehört auch, dass sich der Geist erfrischen kann – regelmäßige geistige und geistliche Momente wollen fest eingeplant sein.
  • Bei aller Planung braucht es auch Reserven für Spontanes, für Überraschungen…

Gott schenke jedem Weisheit für eine gute persönliche Jahresplanung, die ihn selbst und andere begeistern wird.

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Liebe macht Gesetze entbehrlich

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Noch einerseits im Eindruck von Weihnachten, dem Fest der Liebe und anderseits bereits den Jahreswechsel im Blick in der Zeit nach dem Fest inspiriert mich der Spruch zu folgenden Gedanken:

  • Liebe ist mehr als ein Gefühl, Liebe wirkt im Alltag und regelt das Miteinander am Besten
  • Gebote und Regeln sind nicht Selbstzweck, sondern Hilfsmittel, um die Auswirkungen einzugrenzen, die fehlende Liebe verursacht
  • Je weniger Liebe wirkt, umso mehr Gesetze und Regeln sind notwendig.

Der Jahreswechsel ist die Zeit der Bilanz und der Vorsätze, Regeln, die ich mir gebe.

Gott gebe, dass die eigene Bilanzierung und die neuen Vorsätze geprägt sind von Liebe zu mir selbst, zu meinen Mitmenschen und zu Gott.

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Dann ist Weihnachten

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…in diesem Sinn wünschen wir allen

frohe und gesegnete

Weihnachten

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Achtsamkeit auf sich selbst

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In letzter Zeit ist vermehrt der Begriff „Achtsamkeit“ zu hören, womit besondere Aufmerksamkeit und Wahrnehmung gemeint ist. Achtsamkeit steht damit vor allem im Gegensatz zu Hektik und Oberflächlichkeit.
„Wenn Achtsamkeit die einschließt, die wir lieben…“ heißt es in unserem Spruch – da fragt man sich doch, ist das nicht eine Selbstverständlichkeit – gehört das nicht zwingend zusammen?
In diesem Zusammenhang komme ich auf einen meiner Lieblingstexte „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst!“ (Matth. 22, 39) Achtsamkeit fängt bei mir selbst an, nur wenn ich es für mich selbst lebe, kann ich es auch bei den Menschen praktizieren, die ich liebe.
Achtsamkeit für mich selbst, das scheint mir der Schlüssel und gleichzeitig für viele die größte Herausforderungen zu sein.
Gott schenke jedem in dieser Adventszeit Zeiten der Ruhe und des Abstands zum Alltag, um weiter zu blühen oder wieder aufzublühen.

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Perspektivwechsel

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Den meisten von uns geht es mehr oder weniger gut und trotzdem hört man nicht selten, dass wenige wirklich glücklich sind. Zu vieles gibt es, das einem die Freude verderben oder Angst machen kann.

Einmal raus aus der eigenen Welt – Perspektivwechsel wird das heute bezeichnet – stärkt die Lebensfreude und vermindert Ängste, weil das vorher Unbekannte plötzlich das Bedrohliche verliert. Gleichzeitig werde ich erkennen, dass ich trotz dieser Erfahrung meine Überzeugungen dabei nicht über Bord werfen musste.

Weihnachten ist genau diese Zeit des Perspektivwechsels. Der Sohn Gottes verließ seine Welt und kam in unsere Welt, in der es auch damals viel Leid, Nöte und Ungerechtigkeit gab, und mit sei-ner Gegenwart ein Licht und ein Zeichen setzte, das uns bis heute leuchtet.

Gott segne jeden in der Adventszeit und schenke Gelegenheiten und den Mut, sich auf Menschen und Lebenssituationen einzulassen, die uns bisher fremd waren.

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Das Wahre im Leben erkennen

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In unserem heutigen Spruch kommt ein Wort vor, mit dem heute manche wenig anfangen können. Weisheit heißt für mich, über mein Tun, mein Denken und mein Fühlen zu reflektieren. Das macht man nicht nebenbei, sondern dazu bedarf es ausreichend Zeit und Abstand von den alltäglichen Themen.
Was und wie mache ich es, wie geht es mir dabei? Bei diesem Bewusstmachen, was an Routine, Gewohnheit, festem Tagesablauf oder auch Gedankenlosigkeit regelmäßig abläuft, tritt irgendwann die Frage auf „warum mache ich das?“. Das ist noch keine Bewertung, sondern gehört immer noch zur Analyse.
Lessing setzt all das voraus. Bei ihm fängt die erste Stufe der Weisheit mit der Einsicht von Falschem an. Für mich wird hier deutlich, wie anstrengend es heute ist, das Leben von Weisheit prägen zu lassen.
Gott schenke jedem den Blick für die Möglichkeiten in der Weisheit wachsen zu können, um das Wahre im Leben zu erkennen.

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Herr des Willens, Knecht des Gewissens

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Karl Valentin formulierte den famosen Satz: „Kannst du mir sagen, wo ich hin will?“

Es ist ein großes Geschenk, zu wissen, wohin ich will und wenn ich dieses Ziel auch konsequent verfolge. Das gibt dem Leben eine klare Orientierung und beflügelt.

Um nicht zu stark abzuheben, ist eine Gegenkraft notwendig, die im Bedarfsfall bremst. Die Gewissensfrage lautet: nicht alles, was für mich möglich ist, ist gut oder erlaubt. Welche Auswirkungen dies hat, sehen wir in diesen Tagen in den Medien.

Jesus formulierte dazu eine einfache und  wirkungsvolle Regel: „Alles nun, was ihr wollt, dass euch die Leute tun sollen, das tut ihnen auch! Das ist das Gesetz und die Propheten.“ (Matth. 7, 12

Gott schenke jedem ausreichend Achtsamkeit auf sich selbst genauso wie auf die Menschen im Umfeld.

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Kernkompetenz eines Christen

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Vor einigen Jahren wurde der  arbeitsfreie Buß- und Bettag zur Finanzierung der Pflegeversicherung abgeschafft.

Uns daran zu erinnern kann Luthers Spruch helfen „Eines Christen Handwerk ist beten“ – mit Gott reden und auf ihn hören. Mit wem ich rede und auf wen ich höre, mit dem pflege ich eine aktive Beziehung, die wiederum mich prägt – frei nach dem Spruch, „sag mir mit wem du gehst und ich sage dir, wer du bist“.

Wie tief und tragfähig diese Beziehung sich gestaltet, hängt im Wesentlichen davon ab, wie meine Kommunikation aussieht, wovon ich rede, auf was ich bereit bin zu hören und wie viel Zeit ich mir dazu reserviere.

Gott schenke jedem in diesem Sinne Freude und Zeit, diese Handwerkskunst des Christen weiterhin, aufs Neue oder intensiver zu praktizieren.

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Lebenslang offen sein

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Beim heutigen Spruch gibt es sicherlich einige, die sagen, „ich weiß seit langem, dass mein Weg zu Gott führt, soll ich es deshalb nicht weit bringen im Leben?“

Ich finde es trotzdem sehr lohnenswert darüber nachzudenken, wie ich durch meine täglichen Erlebnisse und Erfahrungen dazu lerne und damit mich auch auf Neues und bisher Unbekanntes einlassen kann, das mein Leben bereichert und mich damit auch weiterbringt.

Anderseits ist es hilfreich und notwendig, hin und wieder den eigenen Weg und das Ziel zu hinterfragen. Zu schnell verfängt man sich in eingefahrenen Gleisen.

Es ist schade, wenn man sich zu kleine Ziele setzt im Leben, wenn doch mehr erreicht werden könnte, genauso schade ist es, wenn Ziele nicht mehr mit der aktuellen persönlichen Situation übereinstimmen.

Gott schenke jedem seinen Geist über den eigenen Weg und das Ziel  nachzudenken.

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Der Wert des Nicht-Sichtbaren

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„…das Sichtbare bildet die Form eines Werkes, das Nicht-Sichtbare macht seinen Wert aus.“ Das ist eine Aussage, die heute aktueller ist als vor über 2300 Jahren, wo scheinbar nur das Sichtbare zählt, Gebäude, Fassaden, Zahlen, Termin- und Projektpläne, Lehrpunkte, Zertifikate und Urkunden …

Was befindet sich hinter dem Sichtbaren – was gibt der Wohnung, den Projekten, den Kirchen, der Person… ihren Wert?

Werte entwickeln sich nicht allein, sondern benötigen Investitionen, wie Zeit, Aufmerksamkeit, Sensibilität, Stille, Hingabe, Austausch …

Gott schenke jedem einen verstärkten Blick auf die nicht-sichtbaren Werte.

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Respekt vor nicht wissen

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Der Spruch ist vielen bekannt und lässt doch immer wieder neue Aspekte entdecken:

  • Bei scheinbar klaren und eindeutig schockierenden Informationen über Personen: welche Information wurde nicht weitergegeben und ist mir deshalb unbekannt?
  • Wie viel weiß jeder über sich selbst, was ihn drängt oder sogar antreibt, das eine oder andere zu tun oder auch nicht zu tun?
  • Wie viel weiß ich denn über mich selbst und z. B. meine Gesundheit, wenn morgen eine Diagnose an meinem bisherigen Wertesystem kräftig rüttelt?

Gott schenke jedem Demut bei Urteilen und Respekt gegenüber dem immer vorhandenen Unbekannten. Ebenso auch die gebotene Vorsicht gegenüber Medien und Personen, die Menschen und die Welt in Schwarz und Weiß aufteilen.

 

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Was steckt hinter dem immer lächeln?

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„Ein Mensch, der immer lächelt, der immer hilft, der immer zuhört, der immer gut drauf ist, der immer aufsteht, wenn er fällt, der andere immer zum Lachen bringt, der immer für dich da ist, das ist der Mensch, der deine Hilfe am meisten braucht. Denn er lächelt, um dir keine Sorgen zu bereiten. Er wischt deine Tränen weg und bringt dich zum lächeln, weil er dadurch sein eigenes Leid für einen Moment vergisst. Er hilft, weil er weiß wie es sich anfühlt, keine Hilfe zu bekommen.“
Dem ist nichts hinzuzufügen!

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Fingerspitzengefühl

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Im Umgang mit Salz braucht man ein geschicktes Händchen, sonst wird das Essen zu fade oder kann ungenießbar werden.

Für die richtige Würze ist Fingerspitzengefühl erforderlich, das geht weit über das Essen hinaus. Alltägliches und Unscheinbares mit Gefühl behandelt, wird zu etwas Besonderem.

In der Bergpredigt sagt Jesus seinen Nachfolgern: „Ihr seid das Salz der Erde…“  Menschen, die für eine gute Würze sorgen können. Menschen, die das nötige Fingerspitzengefühl haben, damit Hilfe von den Betroffenen auch als Hilfe empfunden wird.

Gott lasse jeden in dieser Sensibilität wachsen im Umgang mit der Natur, mit sich selbst, mit den Nächsten und mit Gott.

 

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Life – Work – Balance

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Der heutige Spruch hat schon eine ganze Reihe von Jahren auf seinem Rücken und ist trotzdem hochaktuell. Die Aussage wendet sich gegen Dauerstress und gegen Langeweile.

Auf den richtigen Ausgleich zwischen Arbeit und Ruhe kommt es an in der Jahresbilanz, in der Wochenbilanz und auch in der Tagesbilanz. Aktive Ruhe im Wechselrhythmus zur Arbeit macht konzentriertes Arbeiten möglich.

Das Gleichgewicht für sein Leben immer wieder neu zu finden, braucht das Gespür, die eigene Situation beurteilen zu können.

Gott segne jeden, dass jeder für sich ausreichend und befriedigende Tätigkeiten erleben kann und auch so viel wie möglich Arbeit in Ruhe tun kann.

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Gedanken, die stärken

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Der Alltag ist oft überladen mit vielen kleinen Themen, die mehr oder weniger als dringend und wichtig erscheinen. Meist kosten sie viel Kraft und hinterher stellt man enttäuscht fest, dass sich trotz des Aufwands nichts Wesentliches geändert hat.

Bei unserem heutigen Spruch habe ich spontan an die Seligpreisungen der Bergpredigt in Matthäus 5 gedacht. „Glücklich sind die Friedfertigen… glücklich sind die nach Gerechtigkeit hungern und dürsten… glücklich sind die Barmherzigen…“

Solche Gedanken können große Kraft entfalten, können einen  aus dem eigenen Gefängnis befreien, wie ein Freigang wirken oder ganz neue Horizonte auftun.

Gott schenke jedem starke Gedanken die nachhaltig wirken können.

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Vertrauen ist ein wagnis

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Der Tower in London ist der Ort, an dem die Kronjuwelen hinter hohen Mauern und viel Sicherheitstechnik aufbewahrt werden. Dies dokumentiert deutlich, was großes Misstrauen bewirkt.

Mauern und Gräben entstehen auch, wenn ein Klima des Misstrauens wesentlich die Atmosphäre in Familien, Vereinen, Unternehmen oder Kirchen prägt.

Nichtsdestotrotz ist das Vertrauen in Personen existenziell im Leben, aber dieses Vertrauen spielt sich immer auf Messers Schneide ab, darauf weist unser heutiger Spruch hin.

Das Vertrauen zu Mitmenschen braucht Mut und Fingerspitzengefühl, aber dann wird gerechtfertigtes Vertrauen unbeschreibliche Früchte bringen.

Gott schenke jedem Mut und Fingerspitzengefühl, um anderen Vertrauen schenken zu können.

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Inhalt ist wichtiger als der Ton

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Das Hören ist ganz schön anstrengend, zu viel kann einem dabei mitgeteilt werden, was  zum Nachdenken, zum Auseinandersetzen, zu Entscheidungen auffordert. Da ist es ganz menschlich, nach Vereinfachungen zu suchen, die einem diese Anstrengungen zumindest manchmal ersparen können.

Ein beliebtes und bekanntes Mittel ist es, bestimmte Personen in Schubladen zu stecken.

Eine besonders große Wirkung erzielt jedoch der Ton. Häufig findet  er mehr Aufmerksamkeit als das Gesagte selbst. So bleibt manch Wertvolles wegen einem nicht angenehmen Ton auf der Strecke, manch Kritisches wird durch einen manchmal gezielt eingesetzten angenehmen Ton gedankenlos akzeptiert.

Gott gebe jedem ausreichend Kraft zum Hören auf Inhalte, unabhängig von Ton und Schublade.

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Vertrauen ist mehr Wert als ein Vertrag

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Der heutige Spruch stammt von einem sehr erfolgreichen Unternehmer und Kunstmäzen und soll uns inspirieren, über unser größtes Kapital nachzudenken – das Vertrauen.

Vertrauen oder fehlendes Vertrauen prägt ganz wesentlich das Handeln, nicht nur im persönlichen Bereich, sondern auch im beruflichen und dem scheinbar so rationalen Finanzbereich.

Welche Beziehungen und Umstände fördern mein Grundvertrauen und welche Beziehungen und Umstände mindern mein Grundvertrauen, das sich in Selbstvertrauen, Vertrauen zu Personen und auch im Vertrauen zu Gott wiederspiegelt.

Eine interessante Begebenheit, die den Zusammenhang von Alltagserfahrung und Vertrauen beschreibt, findet sich in Lukas 7.

Gott schenke jedem Zeit und Mut diesen Gedanken Raum zu geben.

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Bewahren und verändern

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Es ist immer wieder faszinierend, wie wenig sich menschliche Eigenschaften über Jahrhunderte ändern. Aufgrund unserer heutigen Möglichkeiten ist zusätzlich zu beobachten, dass es etliche Menschen gibt, die ständig erneuern müssen, die am liebsten „immer“ und „alles“ auf den Kopf stellen müssen.

Das führt zu der Frage – was sind die Werte, die jetzt meinem Leben den nötigen Halt geben, und was sind die Themen, die jetzt überprüft und angepasst werden müssen.

Es bedarf in allen Lebenssituationen viel Weisheit, um eine gute Balance zu finden zwischen (lebens-) notwendigen Veränderungen und den Dingen und Themen, die mir die notwendige Sicherheit geben. Das ist mit richtig Arbeit verbunden – bequem ist das Nichtstun, das aber hat mit Bewahren absolut nichts zu tun.

Gott schenke jedem Weisheit bei diesen Gedanken.

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wundern können

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Als Wunder wird ein Ereignis bezeichnet, dessen Zustandekommen man sich nicht erklären kann, so dass es Verwunderung und Erstaunen auslöst.

Für die Abbildung der Möwe auf unserer Spruchkarte kann man viele Erklärungen finden – aber ich frage mich, muss das sein – kann ich es nicht einfach nur genießen?

Muss ich wissen, welche Bereiche im Gehirn aktiv sind, wenn Menschen zeigen, dass sie sich lieben – oder darf ich mich darüber freuen und vielleicht sogar staunen, dass verschiedenartige Menschen dazu in der Lage sind?

Es ist diese innere Haltung, etwas einfach annehmen zu können, so wie es ist – was das Leben bereichert.

Gott schenke jedem Gelegenheiten, in diesem Sinne Wunder erleben zu können.

 

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Lebenshypothek bereinigen

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Dieser junge Mann war ganz überrascht, als ich ihn auf sein T-Shirt angesprochen habe, er hat es mehr als Gag verstanden.

Für mich leitet sich daraus die Frage ab: was dürfen andere nicht von mir wissen – selbst Freunde nicht, vielleicht will ich es ja auch selbst nicht wissen.

Mit  Heimlichkeiten zu leben, ist äußerst belastend. Solch eine Hypothek aufzulösen jedoch ist der Kern des christlichen Glaubens.

Jesus stellt Gott als väterlichen Freund dar, dem man alles anvertrauen kann und der gerne vergibt. Die bekannte Geschichte vom „Verlorenen Sohn“ in Lukas 15 ist immer empfehlenswert.

Das Fazit zu unserer heutigen Spruchkarte kann damit lauten – statt regelmäßig die Freunde wechseln zu müssen, ist es besser, mit etwas Mut und Gottes Hilfe die eigene Lebenshypothek zu bereinigen.

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Geben oder schenken

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Wer in einer materiellen Notsituation ist, der ist in den allermeisten Fällen auch mit dem „nur“ mehr als zufrieden.

In einer seelischen Notsituation jedoch ist die Motivation zur Hilfe häufig wichtiger als die Hilfe selbst. Ist es wirklich ein Geschenk, das von Herzen kommt und deshalb zu Herzen gehen darf oder steckt etwas anderes dahinter? Es könnte ja auch Ersatzhandlung sein für ein schlechtes Gewissen, das mit mir direkt gar nichts zu tun hat. Es könnte auch irgendeine Art von Berechnung sein…

Ich denke, Geben und Schenken im Sinne unserer heutigen Spruchkarte sollten ehrlich und erkennbar sein. Jedes hat seinen Wert; wenn ich jedoch meine, es besser verkaufen zu müssen, sinkt der Wert dramatisch – auch wenn es nicht sofort offensichtlich ist.

Gott schenke jedem die Gelegenheit über eigene Hand- und Herzhandlungen nachzudenken – in der Beziehung zu Mitmenschen wie auch in der Beziehung zu Gott.

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Selbständig sehen und fühlen

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Es wird alles Mögliche organisiert, wenn etwas perfekt erscheinen soll. Bilder, die sich einprägen sollen, Formulierungen, die ausreichend Wirkung erzielen sollen, Emotionen, die beeinflussen sollen.

In Erlebniswelten werden so meine Augen gelenkt und auf mich spezialisierte Emotionen inszeniert, was sehr schön sein kann.

Wenn mein Alltag sich zur Erlebniswelt entwickelt, haben es normale Themen immer schwerer, Aufmerksamkeit zu erreichen, ganz zu schweigen von eher unangenehmen Themen.

Menschen und Themen, die nicht zur Schlagzeile werden, bleiben dann unsichtbar. Da sind Menschen  genauso wie Themen, die es Wert sind, gesehen und zu Herzen gehen zu können und eine Reaktion verdienen.

Wir können nicht die Welt ändern, aber wenn es ein paar mehr gibt, die selbständig sehen und selbständig fühlen, wird sich etwas ändern in der Welt und bei mir selbst.

Gott segne jeden bei diesen Gedanken.

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Wem Zeit kostbar ist

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Vor knapp 4 Jahren begann die Spruchkarte als Werbung für eine Diskussionsplattform innerhalb meiner Kirche – heute ist es die 200. Spruchkarte, die für viele zum festen Bestandteil in und außerhalb meiner Kirche geworden ist. Ob als Postkarte, E-Mail, in Facebook oder als Internetblog gibt sie einen wöchentlichen Impuls zum Innehalten und Nachdenken über sich selbst, die Beziehungen zu anderen und immer wieder auch die Beziehung zu Gott.

Es freut uns, dass die Spruchkarten so guten Anklang finden bei den ganz unterschiedlichsten Personen- und Altersgruppen.

Unsere heutige Spruchkarte will durch den Spruch und das Foto zum Nachdenken anregen. Wenn Zeit für mich kostbar ist, sollte ich versuchen, Eile, Stress und Hektik zu meiden. Da helfen feste Zeiten für Nachdenken und Reflektieren.

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Was ist Gott für mich?

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Es ist meine Überzeugung, dass jeder Mensch irgendeine Vorstellung von Gott hat. Diese Vorstellungen können von „Gott ist in der Natur“ bis zu einem persönlichen Gott reichen.

Bei der Frage nach Gott schwingt immer mit, wie stark mein Leben von Gott beeinflusst wird.  Kann ich diesen Gott nutzen, um mein Leben zu bereichern, oder wird von diesem Gott festgelegt, wie mein Leben verlaufen wird?

Ganz bildlich gesprochen: Welche Rolle spielt Gott in meinem Leben?

Oder, was könnte einen Gläubigen dazu bewegen, Gott freiwillig als Regisseur seines Lebens zu benennen?

Gott schenke jedem etwas Zeit, um darüber nachdenken zu können.

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haben oder SEIN

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Auffällig erscheint es bei Jugendlichen, wie stark das wahre Leben abhängig zu sein scheint, die neueste Technik kaufen zu können.

Unsere heutige Spruchweisheit aus China beschreibt eine Erfahrung, die generationsunabhängig aufzeigt, wie begrenzt materielle Möglichkeiten sind, Wesentliches im Leben, wie ein Heim, Schlaf, Zeit, Wissen, Gesundheit oder Liebe zu erreichen.

Haben oder SEIN, darauf reduzierte es Erich Fromm. Zwei gegensätzliche Welten:
– das haben Wollen – oder das SEIN Wollen.

Ich sehe darin offen SEIN für meine wirklichen Bedürfnisse,

offen SEIN für die Bedürfnisse der Menschen um mich herum

und nicht zuletzt offen SEIN für Gott mit seinen Bedürfnissen – „Lieben von ganzem Herzen, ganzer Seele und ganzem Gemüt“ (Matth. 22, 36-40).

Ich wünsche allen Gottes Segen um freudig SEIN zu können.

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Selbst gut zu Gericht sitzen

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In unserem heutigen Spruch lauten die Schlüsselworte „gut zu Gericht sitzen“. Mir fallen darauf folgende Reaktionen zu Gericht ein

  • das geht gar nicht  – Wertung und Bewertung bringen einen nicht weiter
  • da kann ich mich gleich selbst verdammen
  • macht nur Stress – keiner interessiert sich für die Zusammenhänge

Selbst gut zu Gericht sitzen bedeutet für mich

  • ausreichend differenzieren – was war gut, was war schlecht.
  • sich an dem Guten freuen, Maßnahmen ergreifen, um das Schlechte zukünftig zu verhindern, und, wo möglich, die Folgen mindern.

Gott begleite jeden auf dem Weg ein wirklich Weiser zu werden.

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Sinn des Lebens

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Die heutige Spruchkarte  beinhaltet  tiefgreifende Stichworte wie „Sinn des Lebens“ und „Abenteuer Mensch sein“. Ausführungen dazu können nur durch jeden einzelnen ganz persönlich erfolgen.

Meine Gedanken, wie ich den Spruch verstehe, möchte ich gerne mitgeben. Als Sinn des Lebens lese ich heraus, lebendig zu bleiben bzw. zu werden, das heißt wachsen, reifen, sich positiv zu entwickeln unter dem Risiko, dass manches gelingt, dass manches  nicht so gelingt oder ganz misslingt. Trotzdem kann alles dazu beitragen darin zu reifen. Für Gläubige hat Gott dabei einen besonderen Platz.

Wir wünschen allen Gottes Segen, genügend Anregungen durch den Spruch selbst und durch das Bild der Hibiskusblüte.

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lohnende Fragen

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Es gibt heute viele Informationen, bei denen ich mich ernstlich frage, wen interessiert das? Die Informationsflut steigt und steigt und überflutet viele, die sich nicht davor schützen.

Wie oft werden mir auch Antworten verkauft auf Fragen, die ich überhaupt nicht gestellt habe, oder besser noch, mir wird dabei eingeredet, welche Frage ich unbedingt stellen muss, damit sie zu der vorformulierten Antwort passt!

Damit kommen wir zum Kern unseres Spruchs – welche Fragen wesentlich sind, muss jeder für sich selbst entscheiden. Durch Erfahrung und Reife wird mir mein Lebensziel immer deutlicher und das kleine Wort NEIN befreit mich ganz leicht von unnötigem Ballast und schafft gleichzeitig Raum für das, wofür sich JA sagen lohnt. Fragen und Antworten, die mich weiterbringen – sei es in Selbsterkenntnis, in meinen Beziehungen oder in der Suche nach Gott…
Gott segne jeden, der mehr auf Informationsqualität achtet als auf -quantität.

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Verzeihen

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Viele meinen, Verzeihen heißt „unter den Teppich kehren“ oder ist verbunden mit etwas gutheißen.

Verzeihen heißt vielmehr, den eigenen Ärger, die eigene Enttäuschung zu überwinden und das Geschehene als geschehen zu akzeptieren.

Das kostet Kraft, die nur starke Menschen aufbringen. Es gibt aber auch Kraft und macht einen dadurch auch stark.

Verzeihen ist der Schlüssel in allen Beziehungen, zu Menschen, zu Gott und zu mir selbst. Im Vaterunser heißt es:  „verzeihe mir so, wie ich anderen verziehen habe“.

Im Geschäftsleben würden wir hier von Kernkompetenz sprechen, d. h. einer Fähigkeit, die existentiell für den Erfolg ist. Häufig konzentriert man sich erst auf seine Kernkompetenz in Krisenzeiten, wenn Stärke fehlt, um zu neuer Stärke zu gelangen.

Gott sensibilisiere jeden, am „Verzeihen“ zu arbeiten und dabei an Stärke zu gewinnen.

 

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lieben besser als wissen

 

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Mit Wissen, Halb- und Unwissen umzugehen, kann einen im Alltag mehr oder weniger fordern. Zu lieben bringt uns immer an Grenzen. Häufig sind wir uns nicht einmal einig, was das Gegenteil von lieben ist – hassen oder gleichgültig sein?

Meine eigene Erfahrung bestätigt eine Aussage, dass  Streit oder Hass mit einer Person auch eine Form von Liebe darstellt, eben nur mit falschem Vorzeichen.

Unter diesem Blickwinkel betreten wir eine Ebene, in der sich Lösungsmöglichkeiten auftun, sagt es doch etwas über mich selbst aus – je stärker ich mich aufrege über diese Person, umso mehr liebe ich sie oder möchte von ihr geliebt werden.

Damit wird eine Aussage Jesu zum persönlichen Gewinn: „Liebt eure Feinde und betet für alle, die euch verfolgen!“ (Matth. 5, 44).

Gott schenke jedem Mut sich zu diesem vielleicht erstmal abwegigen Gedanken einzulassen

 

 

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Was der Mensch braucht….

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Dieser Schnappschuss in unserem Urlaub zusammen mit dem Spruch beflügelt spontan meine Gedanken zum Thema „in welcher Situation befinde ich mich in meinem Leben?“.

  • Wovon mache ich mich abhängig, wenn ich abhebe?
  • Wie lange geht es gut, wenn ich keinen Boden mehr unter den Füßen habe?
  • In welche Korsetts zwänge ich mich, damit ich in dieser reizvollen, aber unnatürlichen Haltung kurzzeitig stabil sein kann?
  • Am Ende gehe ich erst einmal richtig baden.

Stark und damit stabil macht den Menschen ein Umfeld, das auf sein Menschsein ausgerichtet ist. Phil Bosman drückt das in seinem Spruch wunderschön aus.

Gott schenke jedem Ruhe und Stille um zu erkennen, was er wirklich braucht, um seinem Leben mehr Qualität zu geben.

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offen SEIN

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Von manchen wird „offen sein“ als Risiko oder sogar als Bedrohung gesehen. „Anders sein“ als ich es bin oder gewohnt bin, macht nicht Wenigen Angst.

Wer offen ist, hat eine positive Grundhaltung, die sich in Vertrauen zeigt und damit auch mutig macht.

Vertrauen, dass nach verschlossenen Türen mindestens eine offene Tür kommen wird.

Mut, wenn eine Tür sich öffnet, auch hindurch zu gehen. Hineinzutreten in einen neuen und unbekannten Bereich, um dort Menschen zu begegnen, die in diesem Umfeld zu Hause sind.

Und welche Begegnungen sich so ergeben können, welche Herzlichkeit man dabei von fremden Menschen erleben kann, kann zu einem unvergesslichen Geschenk werden.

Wie wir durch offen sein besondere Menschen kennenlernen können, können wir in gleicher Weise auch mit Gott erleben.

Wir wünschen allen in dem „offen sein“ ständig zu wachsen.

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Das Wesentliche im Blick

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Es gibt keine passendere Situation den Text für diese Spruchkarte zu schreiben. In zehntausend Metern Höhe auf dem Rückflug von zwei Wochen Urlaub.

Alles richtig gut organisiert – aber auch Zeit für das Wesentliche gefunden?

  • Abstand gefunden zu den Themen, die einen sonst mehr oder weniger fesseln? Darüber nachzudenken, ob das so sein muss oder wie es auch anders sein könnte.
  • Ruhe und Stille – nicht nur ausgehalten, sondern auch wieder gelernt zu genießen?
  • Über Beziehungen ausgiebig nachgedacht? Ggf. neue Impulse gesetzt bei Menschen, die einem ganz besonders nahe stehen?
  • Nicht zuletzt auch über die Bedeutung des persönlichen Glaubens nachgedacht? Evtl. neue Akzente gesetzt, damit diese noch mehr Wirkung im Alltag zeigen können?

Gott schenke jedem Momente um nachzudenken, was für einen das Wesentliche ist und sich darauf verstärkt auszurichten.

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Richtige und falsche Meinung?

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Heute einmal ganz provokativ zum Nachdenken:

Gibt es eine falsche Meinung bzw. gibt es eine richtige Meinung?

Eine Meinung ist eine ganz persönliche Sichtweise und Wertung und wird als falsch angesehen, wenn das Umfeld im Wesentlichen eine andere Meinung hat.

Eine Meinung wird als richtig bezeichnet, wenn sie mit der Meinung des Umfelds im Wesentlichen übereinstimmt.

Es ist damit das Umfeld, das bestimmt was falsch und richtig ist und leicht zu beeinflussen durch äußere Erscheinung, dicke Buchstaben, laute Töne…

Falsche und richtige Meinungen kann es somit gar nicht geben – wohl aber richtig und falsch.

In den 10 Geboten finden wir klare Aussagen zu richtig und falsch (2. Mose 20), die Jesus in der Bergpredigt (Matth. 5) weiter pointiert.

In den Augen seines Umfelds hatte Jesus eine falsche Meinung, die er mit dem Leben bezahlt hat. Die ihn getötet hatten, hatten offensichtlich die richtige Meinung.

Wir wünschen allen Gottes Segen beim Nachdenken

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Der einfache Weg

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Der Spruch von Mutter Teresa ist eindeutig und bedarf keiner weiteren Erläuterung. Einen Bezug zu einem Bibeltext in Galater 5, 22.23 möchte ich jedoch anfügen.

Vertiefen möchte ich die Einleitung zu dem Spruch „Der einfache Weg!“ Wann ist Weg ein einfacher Weg?

  • Wenn ich grundsätzlich vertrauen kann und nicht bei allem misstrauisch sein muss
  • Wenn ich lieben kann und lieben will und nicht Enttäuschung, Rache oder Hass mich prägen
  • Wenn ich gerne bereit bin zu dienen und nicht Macht und Einfluss mein verstecktes Hauptthema ist
  • Wenn ich Stille, d.h. mich selbst, aushalten kann und ich mich nicht ständig beschäftigen oder ablenken muss.
  • Wenn ich zuhören kann und nicht andere ständig zwanghaft „zutexten“ muss

Für solche Menschen ist der Weg wirklich ein einfacher Weg. Für Menschen, die auch an Gott glauben, zeigt dieser persönliche Glaube solche Früchte, die ohne Erklärung wahrgenommen und verstanden werden.

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Lieben unverdient

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In der letzten Zeit habe ich den Eindruck, dass Formulierungen von Widersprüchen im Trend sind. „Vom Guten des Schlechten“, „wenn es schnell gehen, soll mach langsam“…

Ich frage mich, sind dies nur provokative Formulierungen oder beschreiben sie eine Situation, die oftmals tatsächlich so widersprüchlich ist?

„Liebe mich … wenn ich es am wenigsten verdient habe…“ heißt das, zeig mir, dass du mich liebst, ganz besonders wenn ich ein richtiger Kotzbrocken bin???  Mit tiefer Überzeugung sage ich dazu ja – auch wenn die Umsetzung einen voll beansprucht.

Menschen, die ganz besondere Herausforderungen darstellen, schreien ihre Sehnsucht nach Liebe und Annahme meist mangels Unfähigkeit in einem Verhalten heraus, das genau das Gegenteil ausdrückt.

Hier passt Jesu Aufforderung: „Ich sage aber: Liebt eure Feinde und betet für alle, die euch verfolgen! „ Matth. 5,22sie brauchen‘s.

Gott schenke uns den Blick hinter das Verhalten anderer wie auch bei uns selbst.

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Besinnung auf den Tag

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Wie oft höre ich in letzter Zeit „ich blick’s nicht mehr“, „Augen zu und durch…“ oder „ich bin reif für die Insel…“. Zu viele Themen, die einen beschäftigen, zu viele Probleme, die einen fesseln.

Dietrich Bonhoeffer war ein Mensch, der das alles kannte und  der für sich die Lösung gefunden hat, die unabhängig von den Umständen funktioniert.

  • Zu Beginn jeden Tages bewusst Abstand suchen von den alltäglichen Themen – positiv wie  negativ  –  am  Anfang des Tages über den Dingen stehen
  • Für den gläubigen Menschen gibt es eine weitere Dimension, die  Gedanken an Gott auszurichten, versuchen seine Sichtweise einzunehmen und mit ihm ins Gespräch kommen.

Den Spruch von Bonhoeffer kann ich nur bejahen.  Die Themen des Alltags mit all den Herausforderungen sind danach zwar  nicht weg, aber der Tag gestaltet sich ganz anders.

Wir wünschen allen Gottes Segen und seine Nähe in der Ruhe und Stille wie im Alltag.

 

 

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Demut

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Das Foto zum heutigen Spruch zeigt die Golden Gate Brücke von San Francisco wie man sie in den meisten Fällen zu sehen bekommt: bedeckt vom Nebel aus dem Pazifik. An einzelnen Stellen und nur für  wenige Sekunden sieht man dann einen Teil dieser gewaltigen Brücke.

Dankbar statt empört zu sein für das Gute, das man sieht  und  nicht beurteilen kann, ist die zentrale Aussage unseres Textes – kann das sein, frage ich mich.

Wie viel Gutes sehe ich nicht, wie viel Gutes zeigt sich anders als ich es mir vorstelle im Leben und ganz besonders auch im Glauben. Wie oft bin ich genau deshalb empört anstatt dankbar, weil ich meine, alles einfach und schnell beurteilen zu können, anstatt demütig darüber nachzudenken, was wirklich dahinter steckt, was auch in dieser Situation gut sein könnte; könnte in dem ein oder anderen auch ein Zeichen der Liebe zu sehen sein, was mir Freude schenken kann?

Wir wünschen allen Gottes Segen das Gute um uns herum mehr und mehr zu erkennen und wachsendes Vertrauen, dass es viele Menschen und ganz besonders Gott gut mit uns meinen.

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Regungslosigkeit und Untätigkeit

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Die heutige Spruchkarte meiner Frau trifft mich direkt und wer mich kennt, wird dem ohne nachzudenken zustimmen.
Nichts tun können, nicht einmal etwas gedanklich planen oder eine Idee entwickeln – wie schwer gelingt das?

Der Spruch heute spricht von Regungslosigkeit und Untätigkeit, was deutlich stärker ist als die Begriffe Ruhe und Stille. Es muss auch massiver sein, damit sich mein Blick auf meine Umgebung ändern kann und damit auf all das, was mein Leben und meinen Glauben prägt.

Statt höher, größer, weiter nicht nur weniger und kleiner, sondern ganz bewusst auch mal nichts, wirklich null Komma nichts tun und das auch noch regelmäßig, das ist die Herausforderung für mich und sicherlich auch für den ein oder anderen Leser dieser Karte.

Ich wünsche uns allen Gottes Segen und Kraft bei diesem Thema voranzukommen, damit wir im Verzicht Genuss finden, das Große im Kleinen und das Viele im Wenigen.

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Ist Christus nicht auferstanden…

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Es ist für mich immer sehr hilfreich, grundsätzliche Aussagen zu hören, ich erhalte damit für viele Themen Orientierung.

Unser heutiger Spruch zu Ostern hat diese ganz grundsätzliche Aussage – kurz und knapp, prägnant mit zwei Gedanken:

•   Wie viel Selbstbetrug liegt in all meinem Handeln, um Anerkennung bei Gott und Menschen bekommen zu wollen?

•   Wie viel Schuld trage ich trotz Schuldbekenntnis und Vergebung noch mit mir herum, weil das Fundament der Vergebung, die Auferstehung Christi, doch nicht bis ins Letzte für mich nachvollziehbar ist? Dieses Nachvollziehen ist aber für mich entscheidend, wenn ich „mit ganzem Herzen, mit ganzem Gemüt und mit ganzer Seele“ bei der Sache sein möchte.

In diesem Sinne wünschen wir euch frohe und gesegnete Ostern, Zeit und Ruhe, um über den Ursprung der Feiertage so nachdenken zu können, dass davon etwas für den Alltag hängen bleibt.

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Zukunft gestalten

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Aus allen möglichen Strukturen, von Sternenkonstellationen, über Palmblätter, Handlinien bis zum Kaffeesatz, versuchen sogenann-te Fachleute wesentliche Ereignisse in der Zukunft herauszulesen. Solche Fachleute haben aufgrund ihres „lesen Könnens“ in ihrem Umfeld großen Einfluss, verleiht ihnen dieses Wissen doch nicht unerhebliche Macht.

Unser Spruch heute spricht von der Gestaltung der Zukunft. Dazu sind in der Gegenwart Entscheidungen zu treffen, und zwar in Qualität und Nachhaltigkeit, um sich in der Zukunft positiv auszuwirken. Das ist ein krasser Gegensatz zu all den Zu-kunftsvorhersagern, die nicht gestalten, auch nicht gestalten wollen bzw. können, sondern sich nur auf das (vorher-) Sagen reduzieren.

Das Handeln jedoch, ja genau genommen das verantwortliche Handeln, gestaltet die Zukunft, und darauf kommt es entschei-dend an im Leben. Dazu ist ein Bezug zum Alltag mit all seinen Themen, die bei Entscheidungen berücksichtigt werden müssen, erforderlich, damit es verantwortlich und nachhaltig wird.

Gott schenke jedem den Mut und seinen Segen sich im verantwortlichen Handeln weiterzuentwickeln und damit den Blick für eine gesegnete Zukunft.

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Das Normale ist das Besondere

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Zunehmend beobachte ich, wie das Normale in unserer Zeit so gut wie keine Aufmerksamkeit mehr erreicht. Beachtet wird fast ausschließlich das Außergewöhnliche.

Wer bei seinem Handeln immer ein hohes Maß an Aufmerk-samkeit einkalkuliert, wird sich damit automatisch auf außergewöhnliche und einmalige oder symbolische Aktionen konzentrieren. Im Leben, im Umgang miteinander und in unserer Gesellschaft kommt es jedoch entscheidend auf die vielen kleinen und häufig stillen Handlungen an, wo es im Wesentlichen tatsächlich um die Sache oder den Menschen geht und nicht um mich oder um meine dadurch mögliche Selbstdarstellung.

Jesus sagt in Matth. 7, 20 „An ihren Früchten sollt ihr sie er-kennen!“ Gute Früchte zeugen von guter, engagierter und regelmäßiger Pflege über lange Zeit. Das gilt nicht nur im Alltag, sondern auch im Glauben. Das Normale und Regelmäßige zählt – nicht Wunder oder Weissagungen (Vers 22).

Gott wirke durch seinen Geist an jedem, dass unser Handeln im Wesentlichen vom Nutzen für andere geleitet wird. Dann wird es anderen und auch uns selbst zum Segen werden.

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Zeit zum reifen

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Zeit ist das wohl wertvollste persönliche Gut, das wir haben. Und gleichzeitig hat man den Eindruck, es findet eine richtige Jagd statt, um etwas von meiner Zeit zu bekommen.

Natürlich der Beruf, Vereine und Gruppen, Bekannte und Familie – aber auch TV, Radio, Internet, Zeitungen, Zeitschriften, Bücher… der Schlaf hat schon zurückgesteckt …

Was kann in mir reifen in der restlichen Zeit, wenn es sie überhaupt noch gibt?

Ist es ein Trend, unreif zu sein und das auch zu zeigen?

Reifen bedeutet, dass etwas im Wachstumsprozess steht. Da geht es nicht nur um Größe (Quantität), sondern vielmehr um das Innere, was mitwachsen muss, das sich auch verändern muss, um genießbar zu werden (Qualität).

Es genügen nicht einmalig Zeitinvestitionen, sondern es be-darf der Regelmäßigkeit.

Gott schenke uns den Blick für Zeiten, die wir besser zum Rei-fen nutzen können, und den Mut, sich dann auch darauf einzulassen.

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Irischer Segen

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Unserem heutigen Spruch ist nichts hinzuzufügen.

Wir wünschen allen Gottes Segen, ausreichend Zeit und Ruhe diesen Spruch mit dem Sonnenuntergang am Pazifik in Kalifornien wirken zu lassen.

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Lieben ist eine Kunst

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Unser heutiges Zitat von Erich Fromm stammt aus seinem Buch „Die Kunst des Liebens“, und er beschreibt darin ausführlich die Herausforderungen, die Liebe mit sich bringt. Als Voraussetzungen für Kunst, was auch für die Kunst des Liebens gilt, nennt er Selbstdisziplin, Konzentration, Geduld und ein Gespür für sich selbst.

In diesem Zusammenhang ist auch das Mühen in unserem heutiger Spruch zu sehen. Liebe ist mehr als nur ein Gefühl. Liebe ist einmal im Sinne der Selbstdisziplin die bewusste Entscheidung lieben zu wollen, zum andern im Sinne der Konzentration ein persönliches präsent sein im Jetzt und Heute, im Sinne der Geduld, auch Zeit haben, nicht gehetzt und gestresst zu sein und als letztes Sensibilität nicht nur für andere, sondern ganz besonders auch für sich selbst.

Was Erich Fromm ausdrückt geht in die gleiche Richtung wie der zitierte Bibelabschnitt der letzten Woche in Matthäus 22,37-40, in welchem Jesus Fundamentales zur Liebe formulierte.

Gott schenke uns allen den Willen, die Kraft und die Ausdauer uns als Künstler der Liebe ständig weiterzuentwickeln.

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Das Wesentliche bringt Gelassenheit

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Was ist das Wesentliche, um diese Gelassenheit zu gewinnen, von der unser Spruch spricht?

Das Wesentliche ist mehr als Dingen und Themen zu priorisieren in ganz wichtig, weniger wichtig, nebensächlich…

In einem Buch habe ich gelesen, das Wesentliche im Leben ist das, was auf dem Sterbebett auch noch wesentlich ist. Dort sagt keiner zeig mir meinen letzten Kontoauszug, zeig mir nochmals die Zeitungsartikel, die über mich erschienen sind, zeig mir nochmals ein Foto von meinem größten Auto.. An diesem Punkt zählen allein Menschen, zu denen man eine enge Beziehung hat und für Gläubige auch die Beziehung zu Gott.

Jesus formuliert das Wesentliche so: „Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, mit ganzer Hingabe und mit deinem ganzen Verstand!‘ Das ist das erste und wichtigste Gebot. Ebenso wichtig ist aber das zweite: ‚Liebe deinen Mitmenschen wie dich selbst!‘ Alle anderen Gebote und alle Forderungen der Propheten sind in diesen Geboten enthalten.“ (Matth. 22, 37-40)

Gott sei Dank für diese klare Formulierung und die Gelassenheit, die wir dadurch gewinnen können in unserem Leben vielleicht so, wie die beiden Enten auf der Eisscholle im Hamburger Hafen.

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Vergebung wirksamer als Zeit

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Einen wesentlichen Teil zum Gelingen des Lebens ist davon abhängig, wie ich mit Verletzungen, die im Leben unausweichlich sind, gelernt habe bzw. lerne umzugehen.

Es gibt den Spruch: „Zeit heilt Wunden!“ Ludwig Marcuse, deutsch–amerikanischer Schriftsteller und Philosoph mit jüdi-schen Wurzeln nimmt aufgrund seiner eigenen Erfahrungen eine kleine, aber nicht unerhebliche Veränderung vor, und be-grenzt die Heilungschancen der Zeit. Große Wunden, äußerliche, seelische und geistliche, werden nur heil, wenn sie professionell versorgt werden.

Was für körperliche Verletzungen bei jedem selbstverständlich ist, ist häufig bei seelischen und geistlichen Wunden deutlich weniger ausgeprägt. Somit steuern nicht verheilte bzw. unversorgte Verletzungen uns be-wusst und noch viel häufiger unbewusst unser Leben.

Das Medikament mit den besten Heilungschancen und bei Verabreichung von erfahrenen oder professionellen Seelsor-gern frei von negativen Nebenwirkungen ist Vergebung und Versöhnung.

Darauf allein gründet sich das ganze Heil des christlichen Glaubens, für den Alltag und für den Himmel – Gott sei Dank dafür.

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Pfadfinder begleiten

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Jeder hat Beziehungen zu Kindern und Jugendlichen – unse-ren sogenannten Heranwachsenden. Es ist das Normalste von der Welt, dass wir uns für sie nur das Beste wünschen und glücklich sind, wenn wir Kinder und Jugendliche sehen, die „ihren Weg gefunden haben“.

Damit kommen wir zu unserem heutigen Spruch. Wie können wir dazu beitragen, dass Kinder und Jugendliche lernen nach ihrem Weg zu suchen und ihn mit Fleiß und Ausdauer auch finden werden?
Nicht hilfreich ist es, ihnen den Weg zu ebnen, damit wird der Weg festgelegt, und sie lernen nicht, mit Schwierigkeiten um-zugehen.
Ebenso wenig hilfreich ist es, sie einfach unbegleitet suchen (laufen) zu lassen, denn auch das Finden muss gelernt werden. Finden heißt: Ja sagen, eine Entscheidung, ja, eine positive Entscheidung treffen zu können.

Für mich heißt das, mit Kindern und Jugendlichen im Gespräch zu sein, sie ihre positiven und negativen Erfahrungen und Erlebnisse weitestgehend selbst bewerten zu lassen und ihnen dabei helfen, daraus sinnvolle Konsequenzen zu ziehen und umzusetzen.

Gott segne unsere Kinder und Jugendlichen und schärfe uns den Blick für die Möglichkeiten, sie in ihrer Entwicklung zu unterstützen.

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Mit dem offenem Herzen unterwegs

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Dieses Bild einer Schifahrerin und eines Snowboarders vor einem herrlichen Bergpanorama – und das auch noch bei strahlend blauem Himmel – illustriert für mich den heutigen Spruch äußerst treffend.

Um solche Momente erleben und genießen zu können, brauche ich Plätze und Zeiten, in denen ich mich öffnen kann, um über meinen meist kleinkarierten Alltag hinausgehen zu kön-nen. Solche Plätze und Zeiten werden damit zur Tankstelle, bei der ich solche Erfahrungen in meinem Herzen speichern und davon eine gewisse Zeit zehren kann.

Solche Plätze und Zeiten sehen für jeden ganz unterschiedlich aus, entscheidend ist, dass ich ganz mit dem Herzen dabei bin.

Für gläubige Menschen können dies Gottesdienste, Bildmeditationen, Choräle, Bildbände mit Bibeltexten, aber auch Gebete aus dem Herzen heraus sein.

Gott möge uns von ganzem Herzen dankbar unsere Tankstel-len sehen und nutzen lassen

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Böses im Namen des Guten tun

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Dieser Spruch von Marie zu Ebner-Eschenbach schockiert auf den ersten Blick … Dann fragt man sich: wie kann es zu sol-chen widersprüchlichen Handlungen kommen und warum müssen wir darüber hinaus feststellen, dass die so Handelnden sich häufig darüber gar nicht bewusst sind.

Es scheint etwas zu sein, was sie aus ihrem Innersten heraus antreibt. Nicht selten hört man dabei als Legitimation den Kampf für oder um die Wahrheit.
Jesus hat sich der Auseinandersetzung mit solchen zwiespältigen Menschen gesagt: „Was zum Mund hineingeht, das macht den Menschen nicht unrein; sondern was aus dem Mund herauskommt, das macht den Menschen unrein“ Matth. 15,11.

Die Ursache hat häufig mit der Wahrheit über sich selbst zu tun (mit meinem Leben), die ich nicht ertragen kann und daher andere Wahrheiten (wie hier Essen) definiere, in die sich meine inneren Aggressionen breit machen.

Gott schenke jedem den Mut und die Kraft sich ernsthaft zu prüfen, wie viel von diesem Spruch sich im eigenen Leben widerspiegeln könnte, damit im Namen von Gutem durch mich auch nur Gutes geschieht.

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von Herzen leben

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Leben für etwas heißt mit dem Herzen dabei sein. Bei Herzensangelegenheiten heißt es immer auch ein erhebliches Risiko einzugehen. Leben ist halt lebensgefährlich!

Aber ein Leben ohne Risiko eingehen zu wollen, immer auf der sicheren Seite sein zu wollen, immer der Gewinner sein zu wollen oder gar zu müssen – ist das Leben?

Udo Jürgens gebraucht ein eindrucksvolles Bild in einem sei-ner Lieder: „Wir haben Riegel vor dem Herzen und um die Seele Stacheldraht.“ – Was für eine Art von Leben ist unter solchen Umständen möglich?

Jesus sagt zum Dreh- und Angelpunkt der Gebote und Prophetie in Matthäus 22: „Du sollst Gott lieben von ganzem Herzen … und deinen Nächsten wie dich selbst.“ – Das Leben im christlichen Sinn kommt aus dem Herzen und geht zum Herzen und erreicht auch die Herzen, mit der Zeit.

Gott schärfe uns allen den Blick für ein Leben in Fülle.

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Einfach das neue Jahr beginnen

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Für viele sind die besonderen Tage der Begegnungen mit der Familie oder Freunden vorüber. Zurück bleiben Erinnerungen – wunderschön war‘s … es hat gepasst … es war wie immer … nicht noch mal
so, wie meine Erwartungen dazu waren.

Menschen, die miteinander Zeit verbringen, sind darauf ange-wiesen, die Erwartungen der anderen an die Begegnung zu kennen. Niemand kann wissen, was im Kopf des anderen vor sich geht, wenn es nicht ausgesprochen wird.

Warum nicht ganz einfach in das neue Jahr starten und den heutigen Text dieses Unbekannten beherzigen. Klare Kommunikation verbindet so wie eine der vielen Brücken die Inseln von Key West auf unserer Spruchkarte.

Wir wünschen allen Gottes Segen zum neuen Jahr, den Mut einige dieser kleinen Veränderungen anzugehen, die Kraft sie durchzuhalten und die Weisheit, die notwendigen Veränderungen für sich zu erkennen

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Unter dem Schutz des Höchsten

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Das neue Jahr kündigt sich an und wie üblich wird es von vielen mit Knallern und Leuchtraketen begrüßt. Unser Foto zeigt Menschen, die mit einem Foto Silvester 2011 festhalten wollen. Damit sie aber dabei nicht im Regen stehen müssen, suchen sie Schutz unter dem Schirm und zwar so, dass sie zum einem vom Regen geschützt, zum andern, dass der Schirm ihnen nicht die Sicht versperrt auf das, was man festhalten möchte.

Nicht so ganz einfach, aber für mich ein gutes Bild. Wie bekommen wir Schutz und wie viel Freiheit haben wir unter dem Schutzschirm. Unsere Rettungsschirme haben ihren Preis
für den, der den Rettungsschirm zur Verfügung stellt, aber auch für den, der den Rettungsschirm annimmt.

Der Psalmschreiber beschreibt einen Rettungsschirm, unter dem er sich nicht eingeschränkt fühlt, sondern darüber hinaus Ruhe findet – Gelassenheit – inneren Frieden.
Diese Erfahrung des Psalmschreibers wünschen wir allen für das kommende Jahr 2013.

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mehr WERDEN als bekommen

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Mit dieser Spruchkarte schließt sich die Fotoserie von Hawaii zum Advent. Das Foto zeigt Menschen, die den Sonnenuntergang auf dem Gipfel des Mauna Keas (4205 m) beobachten.

In ein paar Tagen kommen wir zum Höhepunkt der Adventszeit – Weihnachten. Viele verbinden mit diesem Fest Gedanken, was soll ich schenken, was soll ich mir schenken lassen.

Unseren Spruch möchte ich in diesem Zusammenhang wie folgt verstehen:

  • Was hat sich durch die diesjährige Adventszeit bei mir verändert
  • was wird sich durch die Weihnachtsfeiertage bei mir verändern,
    • durch die Zeit, die ich mit anderen verbringen werde,
    • durch die Gespräche und Gedanken, die ausgetauscht werden,
    • durch die Zeichen der Liebe und Wertschätzung, die ich in die Geschenke lege oder die ich durch die Geschenke erhalte.

Wir wünschen allen eine gesegnete Zeit der Begegnung und Besinnung mit der Gewissheit, dass wir dabei selbst am meisten bereichert werden.

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Sich in Gott geborgen wissen

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Das Foto zeigt den Blick auf den Mouna Loa (4170 m), den zweihöchsten Berg auf Hawaii. Die Wolken verdecken alles was darunter ist. Von oben sehen Wolken schön aus, in den Wolken zu sein heißt, sich ganz im Nebel zu befinden, unter den Wolken filtern sie das Sonnenlicht.

Wer den Alltag mit all seinen Herausforderungen wahrnimmt und zusätzlich diese Sichtweise von oben einnehmen kann, erlebt das, was Dietrich Bonhoeffer in seinem sehr bewegenden Lied ausdrückt – Geborgenheit …

Geborgenheit – unabhängig von meinen Umständen
Geborgenheit – abhängig allein von meinem Vertrauen in Gottes Führung.

Diese Gewissheit der Geborgenheit ist das, was einen trägt im Alltag, was Ruhe und Frieden gibt.

Wir wünschen allen einen gesegneten 3. Advent, Zeit der Ruhe und Stille, um in dieser Geborgenheit weiter wachsen zu können.

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Ankommen muss geplant sein

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Dieser Spruch von Neil Armstrong, der als erster Mensch den Mond betreten hat, hat für mich eine ganz besondere Aussage. Wichtig ist nicht nur ein guter Start, sondern im doppelten Sinn eine gute Landung – einmal auf dem Mond und dann wieder zurück auf der Erde. Mit dem Ende, dem Ankommen, dem Abschluss muss gerechnet und deshalb auch gut geplant werden.

Viele Gedanken und Ideen scheitern, weil sie zu sehr abgeho-ben sind, ihnen die Bodenhaftung, der Realitätsbezug fehlt. Jede Idee und jeder Gedanke braucht für die Umsetzung Menschen wie du und ich – begrenzt an Zeit und Möglichkeiten.

Der christliche Glaube zeigt, um uns zu retten, begibt sich Gott auf unsere Stufe. Die erste „Landung“ von Christus in Betlehem war ganz besonders kritisch, aber erfolgreich. In der Kreuzigung wurde deutlich, dass die Begrenzung der Menschen ausreichend berücksichtigt wurde.

Wir dürfen daher zuversichtlich sein, dass die zweite Landung, seine Wiederkunft, ebenfalls erfolgreich verlaufen und damit die gesamte Mission der Rettung zum erfolgreichen Abschluss kommen wird.

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Balance Zukunft – Vergangenheit

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Der Advent steht vor der Tür und mir wird bewusst, der letzte Monat des Jahres 2012 beginnt. Es beginnt jetzt auch wieder die Zeit der Rückblicke auf das ausklingende Jahr.

Advent heißt Ankunft, damit ist der Blick im Wesentlichen nach vorne ausgerichtet. Vorbereiten, warten, dem entgegen schauen, was kommt und sich darauf freuen.

Unser heutiger Spruch setzt die Vergangenheit mit der Zukunft in Beziehung.

Es wird dabei zweierlei ausgesagt:
• Es kommt auf die richtige Balance an zwischen Vergangenheit und Zukunft, fehlt diese Balance, fehlt etwas in meinem Leben
• Die realistische Sicht auf meine Vergangenheit ent-scheidet, wie ich meine Zukunft sehen darf. Statt ver-schwommen und unscharf oder schwärmerisch schön – begründet positiv mit großer Zuversicht und Freude.

Gott schenke jedem in der Adventszeit Zeit über die eigene Balance und seinen realistischen Ausblick nachzudenken.

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Gnade im Leben widerspiegeln

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Noch ein Foto von einer unbeschreiblich schönen Bergwande-rung im Tannheimer Tal in diesem Herbst.

Es ist diese Ruhe, die einen an so einem Ort beseelt und in einem selbst wiederspiegelt – so wie sich das Geschenk Gottes im Evangelium und in seiner Gnade sich im Leben derer wiederspiegeln wird, wenn Evangelium und Gnade zum Zentrum des eigenen Lebens geworden sind.

Dass dies nicht bei jedem der Fall sein wird, drückt der zweite Teil unseres heutigen Spruches aus. Nicht wenige wollen gerade von sich selbst weg – regelrecht davonrennen – nicht mit ihren eigentlichen Themen konfrontiert werden und missbrauchen den Glauben für diese Flucht vor sich selbst. Es entstehen dann ganz andere Bilder als von diesem Bergsee.

Gott schenke jedem in dieser trüben und dunklen Jahreszeit ausreichend Zeit, dieses göttliche Geschenk zu erleben und zu genießen.

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Demut der Schlüssel zum Leben

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Die Aussage unseres heutigen Spruchs ist eigentlich fast zu simpel, so dass solche Gedanken häufig nur wie ein Blitz kurz und hell aufleuchten, aber im Leben nichts weiter bewirken.

Der Blick und die Ruhe in der erhabenen Bergwelt – das ist es, was das Leben reich macht. Solche Bereiche im Wochenablauf zu verankern – feste Zeiten der Ruhe und des Abstands zu den alltäglichen Themen – bereichern das Leben, stärken die Persönlichkeit und vertiefen bei gläubigen Menschen die Gewissheit der Erlösung.

Paulus beschreibt das Ergebnis davon wie folgt: Der Geist Gottes bringt in unserem Leben nur Gutes hervor: „Liebe und Freude, Frieden und Geduld, Freundlichkeit, Güte und Treue, Besonnenheit und Selbstbeherrschung.“ nach Galater 5, 22-23.

Sich regelmäßig bewusst zu machen, was ich anderen verdanke, darum geht es im Leben und auch im Glaubensleben. Alles andere ergibt sich daraus

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Gesuchte Enttäuschungen

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Es ist mittlerweile für viele eine Selbstverständlichkeit, die in unserem heutigen Spruch beschriebene menschliche Größe gegenüber Menschen zu zeigen, für die sie Verantwortung tragen in Familie, Verein, Kirche oder Beruf.

Umgekehrt beobachte ich in letzter Zeit, dass manche von Personen, die eine besondere Position oder Funktion haben, besonders hohe Erwartungen haben, was nicht selten dazu führt, deswegen besonders stark enttäuscht zu werden. Es scheint, als ob es einige geradezu drängt, solche Enttäuschungen zu erleben von Menschen, die aus ihrer Sicht etwas Besseres sind. Diese Enttäuschung gilt dann als Beweis, dass sie in Wirklichkeit doch nichts Besseres sind als man selbst.

Das Bild vom Kreuz mit der Bank hat uns auf einer Wanderung besonders stark angesprochen. Was hat Gott getan und was erwartet er von uns Menschen.

Wir wünschen allen etwas Zeit, um darüber nachzudenken, was dieses Bild einem sagen könnte.

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Visionen mit Bodenhaftung

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Geduld gehört zum Vertrauen

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Martin Luther beschreibt in unserem heutigen Spruch unbe-grenztes Vertrauen, dass Gott im Alltag helfen kann und hel-fen wird. Das Problem dabei ist, Gott handelt häufig nicht wie wir es uns vorstellen und meistens auch zu einem anderen Zeitpunkt, als wir es uns wünschen (am besten immer sofort).

Solch ein Glaube erfordert viel Geduld
• trotz eventuell eigener Lösungsideen nicht darauf die Hoffnung zu setzen (falls Gottes Plan nicht funktioniert bzw. für mich nicht akzeptabel ist),
• auch nicht auf irgendwelche Helfershelfer zu setzen mit scheinbar günstigeren Konditionen,
• auch nicht der Selbstüberschätzung zu verfallen, um durch eigene gute Werke Gott in seinem Handeln unter Druck setzen zu können.

Wer mit Gottes Hilfe diese Geduld in sein Handeln aufbringen kann, findet innere Ruhe und Frieden – unabhängig von der aktuellen persönlichen Lebenssituation. Das wünschen wir allen.

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