Gewohnheiten

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Wenn sich etwas verändern soll und die Veränderung nicht zur Gewohnheit wird, bleibt es bei Einzelaktionen und schläft frü-her oder später ein. Gewohnheit ist im positiven Sinne der beste Ausdruck für das aktuelle Modewort „Nachhaltigkeit“.

Unser Spruch in dieser Woche spricht Gewohnheiten an, die sich im Leben einschleichen können. Die man vielleicht selbst gar nicht bewusst wahrnimmt bzw. wahrnehmen möchte oder von denen man denkt, dass es sich um Einzelfälle oder Ausrutscher handelt. Solche Gewohnheiten, egal in welchem Bereich, sind schwer und anstrengend zu ändern – aber trotzdem möglich.

Einfacher ist es, vorher immer wieder die Gewohnheiten zu prüfen oder von guten Freunden prüfen zu lassen – getreu dem Motto: „Große Probleme muss man lösen, solange sie klein sind.“

Gott schenke jedem seinen Geist und Menschen seines Vertrauens, die ihn dabei begleiten können.

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Innere Werte

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Die verschiedenen Krater demonstrieren, welche gewaltigen Kräfte am Werk sind, um an die Erdoberfläche zu gelangen. Die aufsteigenden Dämpfe am Halema’uma‘u Krater auf Hawaii zeigen, dass es sich um ein noch immer aktives Vulkangebiet handelt.

Marie von Ebner-Eschenbach hatte eine ähnliche Intension. Das Drumherum und Äußerliche wie auch sein Auftreten zeigt nicht den Wert eines Menschen. Sein Verhalten in unberechenbaren Situationen, wo plötzlich und vielleicht unüberlegt gehandelt wird, zeigt, wie stark sich welche Werte in seinem Innersten bewegen.

Das mag manchmal nicht nur für andere überraschend sein – positiv wie negativ – was plötzlich von einem sichtbar wird. Es ist jedoch eine besondere Chance, um auf die Werte im Innersten verstärkt zu achten.

Wer Gott darin einbeziehen kann, hat einen vertrauensvollen Begleiter, dem nichts von uns verborgen ist

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Für alles danken??

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Es ist mittlerweile zur Binsenweisheit geworden, dass Danken die Gedanken positiv ausrichtet und positive Gedanken sich auf Körper, Seele und Geist auswirken.

Unser Spruch spricht heute jedoch vom „Danken für alles“. So allein öffnet die Formulierung das Tor für Schönrederei und Schwärmerei und stößt viele Menschen ab – auch mich.

Der Nachsatz „Gott näher gebracht“ in diesem Text ist mir be-sonders bedeutsam geworden. Wenn bereits eine Beziehung zu Gott besteht, gegründet auf der Überzeugung „dass denen, die Gott lieben, alle Dingen zum Besten dienen…“, dann kann dieses Gottvertrauen wie bei einem Dietrich Bonhoeffer auch in ausweglosen Situationen dazu führen, Gott dafür ehrlich zu danken und ihm dadurch noch näher zu kommen.

„Von guten Mächten wunderbar geborgen, erwarten wir getrost was kommen mag… Gott ist bei uns am Abend und am Morgen und ganz gewiss an jedem neuen Tag.“

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Wertschätzung

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Dieser Spruch ist wieder eine große Herausforderung.

Schon zu der Einsicht zu kommen, dass dies wahrscheinlich der einzige wirklich funktionierende Weg für Veränderungen ist, ist eine besondere Leistung.

Dann es tatsächlich zu wagen, die dafür innere Einstellung aufzubringen, scheint fast unmöglich zu sein, ganz zu schweigen von der Ausdauer oder der Neumotivation, wenn nach einiger Zeit nicht irgendwie ein kleiner Teil der erwarteten Veränderung bemerkbar wird.

Positiv und wertschätzend von meinen Mitmenschen zu denken, zu reden und sie auch so zu behandeln, kostet Kraft, aber wenn es gelingt, gibt es einem selbst auch Kraft.

Gott schenke jedem die Stärke, die er benötigt, damit diese Veränderungen möglich werden.

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Der Ton macht die Musik

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Es war ein wunderschönes Open-Air-Konzert in einer Schloss-ruine mit einer grandiosen Soloviolinistin, einem besonderen Philharmonischem Orchester, einem engagierten Dirigenten und einem abschließendem Feuerwerk. Unser Foto zeigt das Dirigentenpult dieses Konzerts.

Wer nicht eine besondere Musikalität besitzt, kann aus dem rei-nen Notensatz nicht erahnen, welche grandiose Musik sich dahinter verbergen kann. Es liegt an Menschen, die es gelernt haben und Freude daran haben solche Werke umzusetzen.

Für manche Menschen mag dieses Musikbeispiel Parallelen mit dem christlichen Glauben und der Bibel haben. Über Bibeltexte finden sie sehr schwer den Zugang zu dem, was darin an Leben und Freude angeboten wird; sie benötigen Menschen, die das in ihrem Leben nicht nur umsetzen, sondern vielleicht teilweise auch grandios umsetzen.

Gott schenke jedem so viel wie möglich Zugang zu diesem Leben und Freude, die in der Bibel beschrieben ist, oder Men-schen, die das in ihrem Leben umsetzen – vielleicht ist der ein oder andere Leser selbst so ein Mensch.

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Gelassenheit finden

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Es gibt immer Momente und Zeiten, in denen einem der Wind ins Gesicht bläst. Manchmal kommt auch der Druck nicht von außen, sondern man setzt sich selbst unter Druck oder fühlt sich unter Druck gesetzt.

Wie kommt man zu dieser entscheidenden Gelassenheit?

Es hilft immer sich bewusst zu machen, wie habe ich ähnliche Situationen gemeistert, um mit etwas größerem Selbstvertrauen die nächsten Schritte zu gehen.
Danach alle Aufgaben genau anzusehen und für jede Aufgabe zu entscheiden, wie wichtig diese Aufgabe ist, ob sie jetzt erledigt werden muss. Anschließend die Aufgaben in dieser Reihenfolge bearbeiten.

Gläubige können all diese Fragen auch Gott vorlegen und erhalten häufig dadurch nicht nur die nötige Gelassenheit, sondern auch Antworten in einer einzigartigen, nicht erklärbaren Führung.

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Führung ist gefragt

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Diese Bilder eines Hirten und seiner Herde sind bei uns auf der Ostalb vertraute Bilder. Für mich ist dies das (biblische) Bild für Führung, das uns dieses Mal zum Nachdenken anregen soll.

Das Thema Führung begegnet uns in ganz unterschiedlichen Formen. In Familien, im Kindergarten, in der Schule, in fest organisierten Gruppen wie Pfadfinder, in spontan entstandenen Freizeit- und Urlaubsgruppen, in Kirchengemeinden, natürlich in Unternehmen und dort nicht nur bei den Führungskräften…

Das Thema Führung entsteht immer automatisch, wenn min-destens 2 Personen etwas zusammen unternehmen wollen.

Die Bibel spricht vielfach auch vom guten Hirten, dessen Eigenschaften die Besonderheit von Jesus darstellen soll (Verlorenes Schaf in Lukas 15; der gute Hirte in Johannes 10).

Wir wünschen, dass jeder ausreichend Anregung zum Nachdenken findet.

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Freundschaft

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Diese Tür mit den winkenden Personen haben wir vor ein paar Jahren in Dresden entdeckt. Zusammen mit dem Spruch von Annette von Droste-Hülshoff bedarf es keiner weiteren Kommentierung, es stecken genügend Punkte darin, die jeden zum Nachdenken anregen können.

Um den Raum für den ein oder anderen etwas zu weiten, noch ein Gedanke. Freundschaft beschreibt nicht nur eine besonders positive Beziehung zwischen Menschen, sondern wird auch in der Bibel für die Beziehung zwischen Gott und gläubigen Menschen verwendet.

Wir wünschen allen segensreiche Gedanken zu dem Thema Freundschaft.

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Freude finden

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Manches Suchen kann man sich ersparen, wenn man eine gewisse Ordnung hat und hält. Manches findet man nur, wenn man sucht, weil es sich im Verborgenen befindet. Manches hat man bereits, man muss es nur wahrnehmen.

Wie ist das mit der Freude, von der Kierkegaard spricht?

  • Kann man sich die Suche danach sparen, wenn man ein ordentliches Leben führt?
  • Findet man diese Freude nur, wenn man sie eifrig sucht, weil sie so versteckt ist?
  • Gibt es wirklich so viele Freuden, dass man nur bereit sein muss, sie wahrzunehmen?

Für mich und viele andere Menschen gilt das Letztere. Gott schenkt jedem täglich so viele Freuden. Es liegt ganz allein an mir, ob ich diese auch wahrnehme und ob ich bereit bin, mich davon berühren zu lassen.

Ich wünsche allen viel freudiges Suchen und Finden.

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Wahrheit braucht Reife

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Jemandem „die Wahrheit ins Gesicht sagen“ zeigt in den allerseltensten Fällen die erhoffte Wirkung. Vielleicht erleichtert es einen kurzfristig, meist aber zu dem Preis, dass damit die Beziehung zu dem anderen belastet ist.

Meine Beobachtungen zeigen mir, dass der Umgang mit Wahrheiten jeglicher Art einer großen Sensibilität gegenüber dem bedarf, dem man diese Wahrheit mitteilen möchte, vorausgesetzt, es geht mir dabei wirklich um dessen Wohl.

Manchmal lässt sich die Mitteilung einer Wahrheit nicht verschieben, z. B. bei einem schlimmen Ereignis, dann zählt mehr die Reife des Mitteilenden, die richtigen Worte und den richtigen Ton zu finden, damit der Andere bestmöglich damit umgehen kann.

Gott lasse jeden persönlich immer mehr reifen, um Wahrheiten über mich selbst besser annehmen zu können, und schenke jedem zunehmend die Sensibilität, dass seine Mitteilung von Wahrheiten zum Segen für den Empfänger werden kann.

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Was wirklich zählt – Sohn SEIN

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Das Foto habe ich vor 2 Jahren im Urlaub aufgenommen und inspiriert mich zum Thema worin ich Reichtum sehe – im Be-sitz, in Leistung oder in Beziehungen?

Unser Spruch stammt dieses Mal aus dem bekannten Gleichnis vom verlorenen Sohn. Mir ist im Rahmen einer Predigt et-was besonders wichtig geworden. Alles entscheidend ist die Beziehung als Sohn zu diesem Vater.

Man kann zu dieser Person auch die Beziehung als Knecht haben, dann tritt diese Person mir nicht mehr als Vater gegenüber, sondern als Eigentümer, mit dem mich ein Arbeitsvertrag verbindet. Als Verlorener, weg von zu Hause, steht mir genau dieselbe Person als Richter gegenüber.

So wie ich meine Beziehung zu diesem Gott lebe, so wird er mir begegnen – als Vater – gnädig, als Eigentümer – beloh-nend, als Richter – richtend.

Das Tolle am christlichen Glauben ist, dass Gott es dem Men-schen allein überlässt, diese Entscheidung zu treffen.

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Ein Tropfen Liebe

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Manche werden den heutigen Spruch sicherlich als Provokation empfinden – trotzdem möchte ich damit eindeutig Position beziehen.

Das folgende Zitat beschreibt die Erfahrung mancher „Es gibt Menschen, die sagen so viel, ohne es zu meinen, tun so viel, ohne es zu fühlen und zerstören dabei so viel, ohne es zu merken.“ Mehr Verstand bewirkt hier genauso viel wie die Warnung „Rauchen kann tödlich sein!“ auf der Zigarettenpackung.

Die Beatles brachten es populär auf den Punkt „All you need is love“. Es reichen schon Tropfen davon, damit sich diese Wirkung entfalten kann. Diese Tropfen Liebe verändern Menschen, die Empfangenden ebenso wie die Gebenden, damit verändert sich in Teilen die Welt und kann, wenn diese Liebe Gott mit einbezieht, fundamental den Glauben prägen (1. Kor. 13 drückt dies besonders aus).

Ich wünsche allen ausreichend innere Ruhe, die Tropfen der Liebe dankbar zu erkennen und zu bekennen.

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Eingekehrt

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Es ist schon ein paar Jahre her, als ich diese Holzskulptur entdeckt habe. Leider ist mir der Namen des Künstlers nicht mehr bekannt.

Die Skulptur zeigt einen niedergedrückten Menschen unter einem Teppich mit einem übergroßen Handfeger und hat den bezeichnenden Titel „eingekehrt“.
Ziel der heutigen Spruchkarte soll sein, dieses aussagestarke Bild auf sich selbst wirken zu lassen, gewissermaßen als Einladung zur „eigenen Einkehr“ über die „Einkehr“

  • Was ist das deprimierende an diesem Bild?
  • Wie kommt man aus einer solchen Situation heraus?
  • Welche anderen Bilder für Einkehr gibt es, die positiver wirken?
  • Wie sieht Einkehr bei mir aus und welche Bedeutung hat Einkehr für mich?

Ich wünsche allen ausreichend Zeit, Ruhe und Gottes Segen und persönlichen Gewinn daraus.

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Persönliche Schutzzone

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Unsere heutige Spruchkarte zeigt einen besonderen Steg am Gardasee mit Schutzzaun. Umgeben von zu viel Stress und zu wenig Zeit ist dies ein ansprechendes Bild für mich. Eine Schutzzone, in der ich zur Ruhe kommen kann, die mich etwas abschottet von ständigem online und standby sein.

Ich bin dann mal weg, nicht einmalig im Urlaub oder auf dem Jakobsweg, sondern regelmäßig in meinem Wochenrhythmus. Um das zu tun, wofür Ruhephasen für mich da sind

  • entspannen und Abstand gewinnen zu den Alltagsthemen
  • Zeit zum Nachdenken zu haben über den eigenen Weg und über die persönlichen Ziele
  • Beziehungen zu vertiefen zu mir selbst, lieben Mitmenschen und ggf. zu Gott
  • Zeit, um auch über grundsätzliche Lebens- und Sinnfragen nachzudenken

Diese Punkte bereichern das Leben – schön, wenn ich dafür Schutzzonen habe.

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Weg der Erlösung

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Um zum Gipfelkreuz auf einem Berg zu kommen, gibt es meist ganz unterschiedliche Wege. Mehrere für den Bergwanderer und meist auch für Kletterer, manchmal gibt es sogar für Touristen eine Seilbahn. Jeder wählt den Weg, der am besten zu ihm passt. Wer dies nicht bedenkt, der kann sich am Gipfel maßlos über andere ärgern, die mit weniger Anstrengung auch das Ziel erreicht haben.

Dieses Bild möchte ich übertragen auf den christlichen Glauben. Gibt es tatsächlich leichtere und schwierigere Wege auf dem Weg zur Erlösung? Manche meinen, wenn jemand Freude hat auf diesem Weg, kann das sicher nicht der richtige Weg sein. Andere sind überzeugt, nur ihr Weg ist der richtige. Nicht wenige meinen sogar, dass man irgendwie doch dort ankommen wird, was man gewöhnlich als Himmel bezeichnet.

Meine persönliche Überzeugung ist, dass Jesus in der Bibel nur einen Weg zur Erlösung aufzeigt. „Alternativlos“ – was uns normalerweise gar nicht gefällt – auch mir nicht.

Gott schenke jedem in den kommenden Tagen etwas Zeit über dieses Bild und den eigenen Weg nachzudenken.

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Ehrliche Finder gesucht

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Es wäre schon ein großer Druck, würde der erste Teil unseres Spruchs alleine dastehen – verliere nie den Mut!

Doch glücklicherweise geht der Spruch weiter: Es gibt ehrliche Finder, zwar wenige, aber es gibt sie.

Jesus erzählt in Lukas 10 die Geschichte vom barmherzigen Samariter, jedoch gleichzeitig auch von dem nicht barmherzi-gen Priester und Tempeldiener. So ist es manchmal im Le-ben, von denen man Hilfe erwartet, kann man bitter enttäuscht werden, trotzdem ist es gut, die Hoffnung nicht aufzugeben. Der ehrliche Finder kam nach den Enttäuschungen. Es war ein Mensch, dem man diese Sensibilität gar nicht zugetraut hätte und der darüber hinaus noch richtig zupacken konnte und es auch tat.

Vielleicht kann auch ich für andere zu solch einem überra-schenden, ehrlichen Finder werden. Zu Einem, dem der mutlose Mensch das gar nicht zutrauen würde, der bisher noch keinen Blick hinter meine Fassade machen konnte.

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Leben braucht ausreichend Ruhe

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Bis im Herbst die abgebildete Aster blühen wird, werden viele Blumen geblüht haben und ebenso viele verblüht sein. Wer seinen Blumengarten gut plant, berücksichtigt die Blütezeit und pflanzt verschiedene Sorten.

Dieser heutige Spruch spricht mich momentan besonders an, weil ich viele Termine zwar gut geplant habe, aber versäumt habe, dazwischen ausreichend Zeiten der Ruhe und Stille einzuplanen.

Alles, was lebt, braucht ausreichend Ruhe und Stille – so auch der Mensch, der leben möchte, braucht bewusste und geplante Zeiten – täglich, wöchentlich, im Urlaub.
Ruhe und Stille hilft, wieder Kräfte zu sammeln, aber auch den Sach- und Terminzwängen wieder die Steuerung des Lebens aus der Hand zu nehmen. Für den Gläubigen bedeutet dies zusätzlich, Gott Einfluss in sein Leben zu gewähren.

Gott sensible jeden, inwieweit ausreichend Ruhe und Stille zum Leben besteht, und schenke, wenn nötig, die Kraft dafür, nötige Änderungen einzuleiten.

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Menschen die gebraucht werden

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Diese Frau aus Funchal, der Hauptstadt von Madeira, wohnt in einer Straße, in der viele ihre Haustür künstlerisch gestalten.

Was in uns an Fähigkeiten und Talenten steckt, weiß erst ein-mal keiner von uns. Erst im (regelmäßigen) Tun kommen sie langsam zur Geltung und entwickeln sich. Dabei spielen liebe Menschen eine entscheidende Rolle, die uns motivieren, neue Aufgaben anzugehen und uns unterstützen, an diesen bis zum Schluss dranzubleiben.

Noch wesentlicher als die Entwicklung von Fähigkeiten ist die Entwicklung unseres Charakters. Wie viel ist in Menschen verborgen an guten Eigenschaften, die verborgen bleiben, weil es an Menschen fehlt, die den Mut und das Fingerspitzengefühl haben, diese Eigenschaften zur Entwicklung und Geltung zu bringen und evtl. Ängste zu überwinden.

Gott schenke jedem seinen Geist, um Aufgaben und Impulse von anderen (dankbar) anzunehmen und umgekehrt in derselben Weise auch für andere da zu sein.

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Der Weg zum Ziel

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Es waren viele kleine Wege auf den Peak Tower in Hongkong durch Schluchten von Wolkenkratzern mit einem kleinen Stadtplan an der Hand. Die regelmäßige Standortbestimmung war zwingend, um jeweils den nächsten zielführenden Wegabschnitt finden zu können.

Viele scheitern, weil sie im großen Eifer ihr Ziel ansteuern wollen, ohne sich groß mit der Umgebung zu beschäftigen. Mit dieser scheinbar vorbildlichen Gradlinigkeit aber werden sie sich schnell an Hindernissen aufreiben, festbeißen und oft auch aufgeben. Hindernisse, die bei genauerer Betrachtung einfach zu umgehen gewesen wären und sie damit dem Ziel näher gekommen wären.

Es ist utopisch zu meinen, Ziele können immer geradlinig erreicht werden. Die Realität ist, dass ich mich immer mit meiner Umgebung beschäftigen muss, um dann entscheiden zu können, welche Wegabschnitte bringen mich dem Ziel näher und durch welche Wegabschnitte entferne ich mich vom Ziel.

Gott schenke jedem die Weisheit sich nicht nur über das Ziel Klarheit zu verschaffen, sondern auch über die Wegabschnitte, die notwendig sind, um das Ziel überhaupt erreichen zu können.

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Wieder Wagnisse wagen

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Ein Wagnis einzugehen, fällt immer schwer, wenn Risikovermeidung und –reduzierung oder Perfektion weit oben stehen.

Leichter wird es, wenn wir wieder entdecken, dass Wagnisse zum Leben gehören.

Das Wagnis, gerade mit realistischen Zielen erfolgreich sein zu können, weil sie berücksichtigen, dass nicht immer alles glatt laufen wird.

Das Wagnis, dass Niederlagen ganz natürlich zum Leben gehören und besonders viel zur persönlichen Reife beitragen können.

Das Wagnis, sich mit Leib und Seele wieder auf Themen, Beziehungen und auch auf den Glauben an einen persönlichen Gott einzulassen, auch wenn es dabei ganz sicher nicht immer nach Plan laufen wird und Enttäuschungen zu verkraften sein werden.

Gott schenke jedem den Mut, die Bereitschaft und seinen Geist mehr zu wagen, um damit auch wieder mehr „vom Leben zu haben“.

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Was mir wirklich wichtig ist!

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Unsere Zeit scheint geprägt zu sein von schönen Worten, von positiven Formulierungen, von symbolischen Handlungen und Gesten – kurz von Handlungen, die nicht zu viel Zeit beanspruchen, um sich als Helfer oder Begleiter präsentieren zu können.

Wenn ich unseren heutigen Spruch dagegen halte, stellt sich für mich die Frage, geht es dabei wirklich ums Helfen oder einfach nur darum, mich als Helfer zu inszenieren?

Jesus erzählt die Geschichte vom barmherzigen Samariter (Lukas 10), der sich die Zeit nahm, die notwendig war, um den Verwundeten erst zu versorgen und ihn anschließend zur weiteren Behandlung zu transportieren. Für ihn war dieser verwundete Mensch wichtig – für die anderen Personen in dieser Geschichte nicht.

In dem Spruch sehe ich eine einfache Hilfe zur Selbstprüfung. Mir klar vor Augen zu führen, was ist mir wirklich wichtig, um mich anschließend zu fragen – bin ich damit einverstanden?

Gott segne jeden, der sich dafür die Zeit nehmen wird.

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Der Alltag entscheidet

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Es war auf einer Radtour im Elsass. Seit längerem zogen dunkle Wolken auf, bevor der Wolkenbruch anfing. Jeder suchte einen Unterschlupf. Dann ließ der Regen nach. In dieser Situation entstand das Bild zu unserem heutigen Spruch.

Ein Schirm – zwei Menschen ganz eng miteinander – das hilft die Situation zu meistern. Das sind Momente, die dem anderen helfen und darüber hinaus Wirkung erzeugen und deshalb zum Nachdenken anregen:

• Was habe ich alles, was anderen in bestimmten Situationen eine Hilfe sein kann?
• Wie stark bin ich bereit, dies mit anderen zu teilen?
• Wie nah darf mir der andere dabei kommen?

Dieses persönliche Einbringen im Alltag kann als nicht zu unterschätzender Maßstab meiner Werte angesehen werden. Jesus sagt: „Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr für mich getan!“ Matth. 25, 40. 

Gott schenke jedem den Blick und vermehrt die Möglichkeiten, im Alltag einfach Zeichen zu setzen.

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Glücklich sein

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Dankbarkeit als Schlüssel zum glücklich Sein, finde ich einen sehr nachdenkenswerten Gedanken – nicht nur zum Muttertag.

Wie kommt es zur Dankbarkeit? Mir fällt dazu ein

  • Grundsätzlich offen zu sein für das, was um mich herum geschieht
  • Engagement und Zuwendungen von Anderen nicht als Selbstverständlichkeit anzusehen
  • Eigene Möglichkeiten als Geschenk anzusehen
  • Freude über Geschenke zeigen zu können


Damit wird glücklich Sein nicht von den Umständen abhängig, sondern von meiner Beurteilung der Umstände. Das steckt auch hinter den Worten von Jesu Bergpredigt: „Glücklich sind die …“ Matth. 5, 3-11.

Gott segne jeden durch Dankbarkeit immer glücklicher zu werden.

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Änderung beginnt in mir

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In letzter Zeit meine ich immer häufiger zu hören, wie Einzelne andere Menschen oder Gruppen verändern wollen. Den Ehepartner, Kinder ihre Eltern, natürlich Eltern ihre Kinder, ein neuer Chef will alles erst einmal total verändern, Einzelne fühlen sich berufen, ganze Gruppen oder Gesellschaften zu verändern, andere Kirchengemeinden oder nicht weniger als die ganze Welt.

Mir wurde einmal gesagt, ich kann nichts ändern außer mich selbst. Aber wenn ich mich ändere, wird sich das auf mein Umfeld auswirken und auch dort zu Veränderungen führen.
Ich habe leider den Eindruck, dass es nicht wenige sind, die die eigene Veränderung eher an letzter Stelle sehen. Erst müssen sich die Anderen ändern. In einem veränderten Umfeld gelingt es ihnen scheinbar leichter, sich zu ändern.

Dabei gibt es heute viele Angebote und Hilfen, wie ich die unterschiedlichsten Veränderungen in meinem Leben erreichen kann. Nicht zuletzt steht im Zentrum des christlichen Glaubens die persönliche und kontinuierliche Veränderung.

Ich wünschen allen Gottes Segen bei diesen Gedanken,

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Der Hafen ist das Ziel

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… oder jeder Wind ist der Richtige!!

Viele sagen heute, der Weg ist das Ziel. Auf unseren Spruch übertragen: Der Wind bestimmt die Richtung in meinem Leben – der Wind bestimmt mein Ziel, und ich lebe immer mit Rückenwind und vollen Segeln, sofern der Wind weht.

Der eigentliche Spruch von Seneca stellt eine ganze Reihe von Fragen:
• Kenne ich den Hafen, in dem ich ankommen möchte?
• Vielleicht auch für manchen: möchte ich überhaupt ankommen?
• Welchen Kurs wähle ich, um meinen Hafen zu erreichen?
• Wie konsequent halte ich meinen Kurs besonders in Turbulenzen?


Gott schenke jedem die Ruhe und die Zeit, sich mit diesen Fragen auseinandersetzen zu können.

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Mehr daraus machen statt mehr haben

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Diesen sehr nachdenklichen Spruch haben wir vor kurzen in einer Fernsehsendung „gesehen“ und seitdem begleitet er uns.

Folgende Fragen schwingen dabei mit:

• Was mache ich aus der (Frei-) Zeit, die ich „habe“?
• Was mache ich aus den Fähigkeiten, die ich „habe“?
• Was mache ich aus der Arbeit, die ich „habe“?
• Was mache ich aus all den Erfahrungen, die ich bisher gemacht habe?
• Was mache ich aus den Beziehungen, die ich „habe“?
• Was mache ich aus dem Glauben, den ich „habe“?
• Was mache ich aus meinem Leben?


Gott segne jeden, das, was wir „haben“, bewusster wahrzu-nehmen, Ideen und Mut, um mehr daraus zu machen und uns mehr darüber zu freuen und dankbar zu sein.

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Vielwisserei – Vernunft – Glaube

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Wir haben heute fast unbegrenzte Möglichkeiten unser Wissen zu vergrößern. Fernseher, Radio, Telefon, Internet, Smartphone, Zeitschriften und auch Bücher soll es noch massenweise geben.

Wissen ist erst einmal etwas Abstraktes. Erst wenn ich mein Wis-sen miteinander verbinde und die Bedeutung dieses vernetzen Wissens für mich als Person erkenne, führt das zu einem vernünftigen Handeln – zur Vernunft.

Nicht die Menge an Wissen, sondern die Vernetzung meines Wissens ist entscheidend – das neue Wissen mit meiner Erfahrungen und meinem vorhandenen Wissen abzugleichen und zu bewerten.

Genauso ist es im Glauben. Bibelwissen führt nicht automatisch zu Gottvertrauen. „Ihr lest die Heilige Schrift gründlich, um ewiges Leben zu finden. Und tatsächlich weist sie auf mich hin. Dennoch wollt ihr nicht zu mir kommen, um ewiges Leben zu haben.“ Joh. 5,39.40  Bibelwissen muss mit meinen Erfahrungen, insbesondere mit meinem Alltag vernetzt werden, dann wird daraus Nachfolge d. h. Vertrauen in Gottes Führung sowie auch in Gottes Vergebung.

Gott segne jeden bei der Vernetzung dieser Gedanken.

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Beziehung zählt mehr als Gerechtigkeit

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Mit dieser Spruchkarte möchte ich versuchen, das Geschehen von Ostern ein wenig zu illustrieren.

Seit Ostern vor nahezu 2000 Jahren gibt es für Menschen zwei ganz unterschiedliche Welten zur Auswahl. Die Welt der Gerechtigkeit und die Welt der persönlichen Beziehung. In der einen Welt begegnet mir Gott als Richter, in der anderen Welt als liebender Vater. Gott bekennt ganz offen, in welcher Rolle er uns Menschen am liebsten begegnen möchte.

„Denn Gott hat die Menschen so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn für sie hergab. Jeder, der an ihn glaubt, wird nicht zugrunde gehen, sondern das ewige Leben haben.“ Joh. 3, 16

Wir wünschen allen frohe Ostern und mehr und mehr die Kraft loszulassen von dem Vertrauen in die eigene Gerechtigkeit, um in dem Vertrauen in diese einzigartige Beziehung zu einem liebenden Vater zu wachsen.

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Egoismus – ein bedrohlicher Virus

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Es gibt nicht wenige, die es immer zuerst anderen recht machen wollen und deswegen sich selbst vernachlässigen, weil sie mei-nen, Egoismus heißt, zuerst an sich selber denken.

Vor diesem Hintergrund hat mich diese Definition von Egoismus besonders angesprochen. Wie sehr meine ich, dass ich anderen Vorschriften machen muss, wie sie zu leben haben bzw. meist nur was sie zu tun haben – aus welchen (gut gemeinten) Gründen auch immer.

Dieser massive Eingriff in die Lebensgestaltung ist meist noch stärker ausgeprägt in Gruppen und Organisationen. Es zählt nur die Leistung, damit das Ziel der Gruppe oder Organisation am besten (über)erfüllt wird, der Einzelne selbst zählt wenig.

Familien und christliche Gruppen können immun sein gegen diesen bedrohlichen Virus. Das Verhalten des liebenden Vaters zu seinen beiden Söhnen in dem Gleichnis vom verlorenen Sohn (Luk. 15, 11- 31) zeigt ein Verhalten, das einfach vorbildlich ist.

Gott schenke jedem den Mut und die Zeit, über sich selbst und sein Umfeld nachzudenken.

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Liebenswertes schaffen

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Der Spruch von Martin Luther hat mich in den letzten Tagen besonders nachdenklich gemacht. Die Liebe Gottes zu uns Menschen ist die Ursache, dass ich daran arbeite und mich bemühe, an dem Anderen Liebenswertes zu entdecken oder sogar mitzuhelfen, dass der Andere es zulässt, Liebenswertes an sich selbst zu entdecken und zu akzeptieren.

Etwas schönreden meint Luther sicherlich nicht, ist das doch eine häufige genutzte Form sich vor unangenehmen Aufgaben drücken zu wollen.

Wenn hier von schaffen geredet wird, meint dies auch An-strengung und Geduld, um auch absolut nicht liebenswerte Verhaltensweisen (er)tragen zu können. Das Ergebnis könnte sein (aber muss nicht), dass wirklich Liebenswertes am Anderen sich vielleicht erst nach langer Zeit zeigt, und ich mich dann darüber aus tiefstem Herzen freuen werde.

Gott schenke jedem, dass wir in bestimmten Situationen uns an diesen Spruch erinnern und unser Verhalten dabei nochmals überdenken.

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Nach Hause kommen

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Es gefällt mir sehr zu reisen. So habe ich es genossen, eine große Reise unternehmen zu können, von der die Fotos auf der heutigen Spruchkarte stammen. Trotz sehr schöner außergewöhnlicher Erlebnisse freue ich mich immer besonders, dass ich nach einiger Zeit wieder zu Hause sein kann. Dort, wo ich nicht nur Gast bin, sondern wo ich lebe, hier darf ich mich nicht nur aufhalten, sondern hier wohne ich. Hier bin ich verwurzelt, was mir Halt und die Energie gibt, die ich brauche für mein Leben.

Am Mittwoch war ich auf einer Beerdigung. Dort stellt sich automatisch zusätzlich die Frage, habe ich in meinem Leben auch Wurzeln entwickeln können, die über dieses Leben hinausreichen? Die Pfarrerin hat Johannes 14 zitiert: „In meines Vaters Hause sind viele Wohnungen…“. Ein Zuhause, das mir in solchen Zeiten, aber auch im normalen Leben Halt und Energie geben kann.

Gott schenke jedem ausreichend Platz, wo sich tiefe Wurzeln entwickeln können.

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Wurzeln geben Halt

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Oberflächlichkeit macht flexibel und anpassungsfähig und funkti-oniert problemlos in „Schönwetterphasen“. Anders sieht es aus, wenn es frostig wird oder Unwetter aufziehen. Dann ist eine feste verlässliche Verankerung nötig, an der vorher über die Jahre hinweg bewusst und dauerhaft gearbeitet wurde.

Folgende Geschichte erzählt Jesus am Ende seine Bergpredigt:
„Wer meine Worte hört und danach handelt, der ist klug. Man kann ihn mit einem Mann vergleichen, der sein Haus auf felsigen Grund baut. Wenn ein Wolkenbruch niedergeht, das Hochwasser steigt und der Sturm am Haus rüttelt, wird es trotzdem nicht einstürzen, weil es auf Felsengrund gebaut ist.
Wer sich meine Worte nur anhört, aber nicht danach lebt, der ist so unvernünftig wie einer, der sein Haus auf Sand baut. Denn wenn ein Wolkenbruch kommt, die Flut das Land überschwemmt und der Sturm um das Haus tobt, wird es aus allen Fugen geraten und krachend einstürzen.“

Gott schenke allen die Zeit und die Ruhe über die eigenen Wurzeln nachzudenken.

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Hinter der Fassade

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Die Fassade der Residenz in München passt gut zu unserem heutigen Spruch. Beim Vergleich schaue ich immer auf das Sichtbare, das Oberflächliche – auf Fassade. Was hinter der Fassade steckt, bleibt dabei weitestgehend verborgen.

Beim Vergleich mit anderen wird deren Fassade der Maßstab ent-weder zu meiner eigenen Fassade oder zu dem, wie ich wirklich bin. Beides kann nicht gutgehen.

Die Frage drängt sich auf, warum brauche ich den Vergleich? Habe ich sonst nichts, was mir Orientierung für mein Leben geben kann?

Vergleichen ist immer relativ, das Ergebnis hängt davon ab, was ich als Vergleichsmaßstab auswähle. Damit bestimme ich ganz wesentlich das Ergebnis selbst.

Werte geben Orientierung nicht nur für das Verhalten, son-dern ganz wesentlich auch für meine innere Haltung. Die Bergpredigt (Matth. 5 – 7) gibt für viele Menschen diese Orientierung. Die Beschäftigung mit dieser alltagsnahen und tiefgehenden Predigt lohnt sich.

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Richtung wichtiger als die Geschwindigkeit

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Das Treibeis auf der Alster in Hamburg stellt das Gegenteil zu unserem Spruch dar. Hier bestimmen die Umstände, wohin es mit mir geht. Wenn es gut läuft, immer weiter abwärts.

Unser heutiger Spruch spricht von eigener Energie, um voran zu kommen: immer schneller, höher, weiter, immer besser, immer perfekter (kann perfekt überhaupt gesteigert werden?). Dabei ist die Gefahr offensichtlich, dass ich mich so ins Detail verbeiße, dass das Wesentliche verloren geht.

Manche sind so beschäftigt, finanzielle Mittel für ihre Familie zu beschaffen, dass sie fast keine Zeit mehr haben für den Ehepart-ner und/oder die Kinder.

Andere versuchen, im Glauben „mit aller Gewalt“ immer mehr ein perfektes Leben zu führen. Weil sie so auf ihr eigenes Han-deln fixiert sind, leidet die lebendige Beziehung zu Gott.
Gott schenke jedem die Zeit und die Ruhe über sein Lebensziel ausgiebig nachzudenken.

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Ohne Maske ist es einfacher

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Die Zeit der Masken erreicht in diesen Tagen ihren Höhe-punkt, dann kehrt wieder für ein Jahr Ruhe ein. Die Zeit der unsichtbaren Masken dagegen hat immer Saison.

Der Spruch heute stellt mir folgende Fragen: Wie ehrlich ich zu mir selbst bin. Wie offen bin ich für Impulse, die mich kri-tisch hinterfragen. Habe ich passende Masken nicht nur in der Begegnung mit anderen, sondern auch für mich selbst; will ich mich nur so sehen, wie ich nach außen erscheinen möchte und nicht wie ich wirklich bin?

Ist es vielleicht schon so weit gekommen, dass ich mich weitestgehend daran ge-wöhnt habe anders zu erscheinen als ich wirklich bin?

Folgende Erfahrungen habe ich selbst gemacht:

• Ohne Maske komme ich besser klar mit mir selbst.
• Ohne Maske werden meine Beziehungen einfacher.
• Ohne Maske wird mein Glaube entkrampfter.

Gott schenke jedem den Mut und die Zeit sich mit diesen Fragen offen auseinanderzusetzen.

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Was ich wirklich will

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Das heutige Bild entstand im Louvre und zeigt die Selbstbetrachtung in einem gekrümmten Spiegel. Von Anfang an hat mir das Bild gefallen zum heutigen Spruch, der deutlich mehr aussagt, als das landläufige Sprichwort „Was du nicht willst, das man dir tu, das füg auch keinem andern zu.“

Ich finde die Formulierung von Jesus einfach und genial. Wer sagt, was er nicht will, sagt noch lange nicht, was er will. Negative Formulierungen können ohne Nachdenken entstehen. Etwas positiv zu formulieren, benötigt einiges an „Hirnschmalz“, und dann noch zu dem zu stehen, was ich will, braucht zusätzlich Mut.

Heute will ich noch einen Schritt weiter gehen. Welche Haltung wünsche ich mir, in der andere Menschen mir begegnen. Dies geht ganz tief und bedarf nicht nur des Nachdenkens, sondern auch des in sich Gehens und die dafür nötige Ruhe und Zeit. Das Ergebnis, das sich dann zeigt und auf unseren Spruch angewendet werden kann, wird spürbare Auswirkungen auf meine Umgebung haben.

Gott schenke uns seinen Segen im Nachdenken und in sich Gehen.
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Ins Innere sehen

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Unser heutiger Spruch hat es in sich. Man muss ihn mindestens zweimal lesen, dann „auf der Zunge zergehen lassen“ und sich anschließend ganz ehrlich fragen – bin ich bereit die Aussage zu akzeptieren – ja oder nein.

Wenn ich ja dazu sage, dann geben plötzlich all die Menschen in meiner Umgebung, die etwas über andere zu erzählen haben, einen ganz tiefen Einblick in ihr Innerstes. Das, was sie im Innersten bewegt und umtreibt, zeigen sie unbewusst ganz offen, ihre oft egoistischen Wünsche, Sehnsüchte und Verletzungen.

Aber der Text ist auch ein Spiegel für mich selbst. Was drängt mich, etwas über andere zu erzählen, worüber rege ich mich bei anderen Menschen auf. Das hat weniger mit dem anderen zu tun, als vielmehr mit mir selbst. Wünsche und Sehnsüchte, die sich nicht erfüllt haben oder die sogar verdrängt werden, genauso wie Enttäuschungen und offene, nicht vergebene Schuld.

Gott schenke uns mehr und mehr die Sensibilität, uns selbst besser zu erkennen und an uns selbst noch besser zu arbeiten.
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Der einzige Schlüssel zur Vollkommenheit – Liebe

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Es gibt ganz unterschiedliche Vorstellung über das, was notwendig ist, damit das Leben gelingen kann. Mancherorts brechen Kämpfe aus um die richtige Lebensweise. Dabei geht es immer um das Umfeld, Materielles oder eigene Leistungen.

Martin Luther King spricht vom vollkommenen Leben, das allein auf die Beziehungen zu Mitmenschen und Gott basiert. Damit diese gelingen können, bin ganz zentral ich selbst verantwortlich. Das meint, wie ich in Liebe mir selbst begegne – den Wert, den ich mir zugestehe – wie bewusst ich mich selbst wahrnehme, ist entscheidend für meine Beziehungen.

Wie ich mir begegne so begegne ich meinen Mitmenschen und Gott.

Jesus formuliert dies wie folgt: „Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, mit ganzer Hingabe und mit deinem ganzen Verstand! … Liebe deinen Mitmenschen wie dich selbst!“ (Matth. 22, 36-40).

Wir wünschen allen jeden Tag einen Schritt vorwärts zu diesem vollkommenen Leben

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Schuld und Vergebung

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Aktuell erleben wir, wie sehr viel Energie eingesetzt werden muss, um nach Lösungen zu suchen, wie Schulden der Ver-gangenheit getilgt werden können. Weil alte Schulden nur mit neuen Schulden getilgt wurden, hat sich gigantisch viel aufgetürmt und irgendwann ging das Vertrauen verloren, dass dieser Berg an Schulden jemals getilgt werden kann.

Die aktuelle Finanzkrise hat Parallelen zum persönlichen Be-reich. Zum Leben gehört, dass Schuld entsteht, das kann kein Mensch verhindern. Entscheidend ist nicht die Schuld, sondern der Umgang damit. Kann die Schuld getilgt werden- genauer wurde die Schuld getilgt, und wer ist in der Lage, diese Schuld zu tilgen? Peter Maffay singt in seinem Lied „Woran glaubst du?“: „Wer vergibt dir, wenn du dir selbst nicht mehr vergeben kannst …?“

Vergebung ist Vertrauenssache, deren Folgen Jesus so be-schreibt: Wem viel vergeben wurde, der liebt auch viel (nach Lukas 7, 42). Die Vergebung von Schuld befreit, baut Brücken und öffnet Türen zu Mitmenschen und zu Gott.

Gott schenke uns allen wachsendes Vertrauen in seine Vergebungsbereitschaft.
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Gute Vorsätze umsetzen

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Die Zeit um den Jahreswechsel ist für viele die Zeit der guten Vorsätze. Mehr Zeit für …, weniger Zeit für … . Meist stellt sich ebenso regelmäßig heraus, es ist alles wie vorher – oder noch schlimmer – jetzt fehlt auch die Hoffnung, dass sich etwas ändern könnte.

Veränderungen brauchen Energie nicht nur zum Anstoß sondern auch zum Durchhalten, nicht nur eine oder zwei Windböen (besonders heftig von ganz kurzer Dauer – damit besonders gefährlich), sondern konstanten, dauerhaften Wind.

Der heutige Text stammt aus einem Gespräch, in dem es um grundsätzliche Veränderungen im Leben geht. Die Aussage Jesu, dass diese dauerhafte Energie der Mensch selbst nicht aufbringen kann (er schafft maximal Windböen), sondern von Gottes Geist gewirkt werden muss, der wie der Wind wirkt.

Wir wünschen allen Gottes Segen und diesen Geist Gottes, damit viele der guten Vorsätze dauerhaft Umsetzung finden und das Leben dadurch wesentlich bereichert wird.

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Tun und Lassen können

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„Wer jedem Tun und Lassen seine Zeit gibt, wird das Leben meistern“ – welche einfache Weisheit und wie viel Aufwand ist damit verbunden, damit es gelingt.
Wir konzentrieren uns meist mehr auf das, was wir tun sollen oder tun wollen und tun dabei meist zu viel.

Um unser geplantes Tun umsetzen zu können, ist viel Lassen notwendig. Meist unterlassen wir es, das Lassen genauso zu planen, weil es deutlich mehr Themen gibt, die ich jetzt gerade lassen muss, als die ich jetzt gerade tun kann.

Unser Spruch sagt, damit das Tun gelingt, muss das Lassen genauso geplant werden, dann meistern wir das Leben.

Ganz bewusst Dinge nicht tun,
• weil die Zeit dafür noch nicht reif ist
• sie jetzt gerade weniger wichtig sind
• evtl. sogar gänzlich überflüssig ist
• es gar nicht meine Aufgabe ist
• weil ich jetzt Ruhe brauche, um Energie zu tanken, damit mein Tun weiter oder wieder gelingen kann.

Ich wünsche allen Gottes Segen für gute Ergebnisse beim Tun mit größerer Gelassenheit.


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Ins neue Jahr – offen für neue Eindrücke

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Das Jahr 2011 geht zu Ende und die Frage steht wieder im Raum, was nehme ich mit ins neue Jahr. Hoffentlich viele Erlebnisse und ganz besonders schöne, aufbauende Begegnungen, die stärken und Mut machen.

Hoffentlich lassen wir auch viele Dinge zurück. Sorgen, Nöte, Streitigkeiten, Enttäuschungen, Verletzungen … und haben dafür umso mehr das Vertrauen, dass 2012 ein gutes Jahr für mich persönlich werden kann, ich mich darauf konzentrieren und dafür arbeiten möchte.

Für gläubige Menschen ist es wichtig, den Jahreswechsel im-mer auch im Vertrauen auf Gottes Beistand zu begehen.

Wer ganz großes Vertrauen in Gott hat, geht mit der Gewiss-heit in 2012, ER wird es richten, wie es am besten für einen ist, auch wenn es anfangs vielleicht nicht verstanden wird.

Gottes reichen Segen zum Neuen Jahr und Offenheit für viele neue und gute Eindrücke.

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warten und ankommen können

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Viele verbinden mit der Adventszeit die Zeit, sich etwas mehr zum Nachdenken Zeit zu nehmen und um etwas zur Ruhe zu kommen. Die Praxis sieht bei den meisten in meinem persönlichen Umfeld ganz anders aus. Viele dringende Aktivitäten vor dem Jahresabschluss, Planungen für die Festtage, Silvester, evtl. den Schiurlaub, dazwischen besinnliche Feiern – alles meist mit Stress verbunden.

Ich frage mich: Adventszeit – warten auf die Ankunft – können wir nicht mehr warten? Und: haben wir Angst vor dem Ankommen? Ist das die Ursache für den zunehmenden und auffälligen Stress in der Adventszeit?

Jesus sagt: „Kommt alle her zu mir, die ihr euch abmüht und unter eurer Last leidet! Ich werde euch Ruhe geben.“ Es ist nicht das erste Mal, dass ich diesen Satz aus Matth. 11, 25 zitiere und sicherlich auch nicht das letzte Mal.

Vielleicht hilft der Liedvers von Peter Horten dem ein oder anderen zum Nachdenken zu kommen, innerlich bereit zu werden, um sich auf das Angebot Jesus (wieder) einmal einzulassen.
Ich wünsche allen eine gesegnete Adventszeit.

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Blickwinkel

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Die Masse der Menschen blickt dorthin, wo alle hinsehen, damit sie das sehen, was alle sehen, um mitreden zu können, worüber die Masse redet.

Ist der Blick ausschließlich auf das Gewöhnliche gerichtet, kann ich nichts anderes sehen. Ist mein Blickfeld vielfach auf Negatives ausgerichtet, werde ich viel Negatives sehen und tragen müssen.

Das Außergewöhnliche kann das ganz Normale sein, wenn ich es wage, es aus einer ungewöhnlichen Perspektive zu betrachten.

Ist mein Blick auf Kleinigkeiten gerichtet, an denen man sich freuen kann, werde ich viel sehen, was mir Freude macht.

Für gläubige Menschen ist Gott im Blickfeld, damit sie Dinge sehen, die ihren Glauben an Gott bestärken.

Gott schenke jedem in der Adventszeit ausreichend Zeit und Ruhe darüber nachzudenken, wie durch eine Veränderung des eigenen Blickwinkels es zu einer Bereicherung des Lebens kommen könnte.

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Seel-sorger und Seel-blicker

Gedanken aus dem Bibelgespräch“ – Paulus der Seelsorger

Seel-sorger – Sorge um die Seele des Gegenübers, setzt voraus in die Fähigkeit in die Seele anderer blicken zu können

Seelsorger – Paster – Hirte

Biblisches Bild des Hirten

  • Hirte, der vorangeht und führt     
  • Hirte, der eine klare und sichtbare Position einnimmt
  • Hirte, der ein klares Ziel hat      
  • Hirte, der seine Herde kennt und mit ihr lebt
  • Hirte, der die Not von verletzten Schafen bemerkt, ihnen nachgeht und trägt
  • Hirte, der seine Herde auch gegen Feinde verteidigen kann
  • Hirte, der sich seiner Herde verpflichtet weiß

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Den Advent genießen

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Diesen nachdenklichen Worten von Dietrich Bonhoeffer

sind keine weiteren hinzuzufügen.

Ich wünsche allen eine besinnliche Adventszeit

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„Reden mit“ statt „reden über“

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Es wird heute über alles geredet oder ganz professionell ausgedrückt „getalkt“. Beim „Reden über“ zeige ich Distanz zum Thema oder zu Personen. Diese Distanz wirkt, auch wenn es beim „Reden über“ um konkrete Hilfe geht.

Im „Reden mit“ bin ich eingebunden. Beim „Reden mit“ lasse ich mich darüber hinaus auf die Reaktion des anderen ein (reden, hören, reden, hören … handeln).

So ist es auch mit Gott. Das „Reden über Gott“ bewirkt oft nicht nur nichts, sondern mündet manchmal auch in Auseinandersetzungen durch Rechthaberei…

Das „Reden mit Gott“ bewirkt jedoch immer etwas Positives und verändert mich und damit auch meine aktuelle Situation – manchmal sogar ganz dramatisch.

Gott schenke jedem neue Impulse und die dafür notwendige Zeit zum Reden mit Menschen und Gott.

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Neuer Klimawandel

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Es gibt Gegenden, die generell nicht von der Sonne verwöhnt sind und im Herbst und Winter, wenn die Sonne sowieso kürzer scheint, macht sich zusätzlich noch dichter Nebel breit. Ganz wetterunabhängig gilt unser heutiger Spruch.

Mehr als ein Sonnenbad uns wärmt und bis in unseres Innerstes vordringt, kann bereits ein einzelnes gutes Wort innerlich so sehr wärmen, dass die Kälte um uns herum nicht mehr als so unangenehm empfunden wird. Worte übers Wetter zu verlieren, bewirkt nichts – jedoch sich wenige, aber gute Worte zu überlegen und diese bei Gelegenheit Menschen, die mir begegnen, zuzusprechen, ist der Anfang eines Klimawandels von ungeahntem Ausmaß.

„Glücklich sind die Barm- (und Warm-) herzigen, denn sie werden Barm- und (Warm-) herzigkeit erfahren.“ Freie Interpretation aus Jesu Bergpredigt in Matth 5, 7.

Gott schenke jedem ein paar gute Gedanken, ein paar Begegnungen und ein klein wenig Mut, diese Worte auch auszusprechen

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Realistische Hoffnung

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In diesem Spruch schwingt die Frage mit, wie realistisch sind Träume, auf die sich unser Leben aufbaut und zur Hoffnung im Alltag geworden sind?

Für eine kleine Eidechse ist es durchaus möglich, einmal eine große und starke Eidechse zu werden bei entsprechenden Bedingungen und eigenen Anstrengungen – aber ein Krokodil zu werden, ist bei aller Anstrengung ausgeschlossen.

Der gläubige Mensch lebt auch von einer Hoffnung, der Hoffnung auf eine vollkommene zukünftige Welt, in der er ein Teil sein möchte. Dazu ist jedoch eine fundamentale Veränderung notwendig, sonst passt das nicht zusammen.

Auch hier drängt sich die Frage auf, ist dies eine realistische Hoffnung oder nur ein Traum?

Wenn es eine wirkliche Hoffnung sein soll, welche eigenen Anstrengungen sind dazu notwendig, oder, weil die Veränderung so fundamental sein muss, ist dies nur realistisch, wenn es durch jemand anderen bewirkt wird?

Wenn ich es nicht selbst bewirken kann, sondern von jemand anderem abhängig bin, wird meine Hoffnung zur Vertrauenssache – zur Glaubenssache.

Gott gebe, dass unser Leben von realistischen Hoffnungen getragen und beflügelt wird.

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Der Schlüssel für…

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Der Spruch von Marie von Ebner-Eschenbach hat mich zuerst geschockt. Dann kam mir der Text „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst“ (Matth. 22, 39) in den Sinn, den ich einfach einmal umgedreht habe: „Du sollst dich selbst lieben, wie du deinen Nächsten lieben sollst.“ Wer sich selbst lieben kann, muss nicht der Liebe (Anerkennung) anderer mit aller Gewalt hinterher rennen.

Die entscheidenden Fragen sind für mich damit ganz einfach,

  • was kann mir helfen zu lernen, mich immer mehr selbst lieben zu können?
  • was behindert mich zu lernen, mich immer mehr selbst lieben zu können?

Für Gläubige hat die Annahme von Gottes Gnade und Liebe hier eine ganz besondere Bedeutung.

Gott schenke jedem seinen Geist, eigene Antworten auf diese einfachen Fragen zu finden, damit das Leben sich immer mehr entfaltet und alle Beziehungen dadurch vertieft werden.

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Lob – das Aufbaumittel

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Es scheint ein Naturgesetz zu sein, dass Menschen mit zweier-lei Maß messen. Wer clever ist, nutzt dies so wie der Spruch es beschreibt.

Gewinnen werde ich dabei selbst, meine Beziehung zu Anderen und deshalb indirekt auch alle Anderen. Ich muss lediglich Lob erkennen in Gesten, Signalen …, Lob annehmen und mich über Lob richtig freuen können.

Uns Schwaben eilt ja der Ruf voraus, dass „net g’schompfa…“ (nicht geschimpft) schon genug an Lob ist. Dabei ist Lob ein anerkanntes natürliches und äußerst wirksames Aufbaumittel ohne lästige Nebenwirkungen und kostet lediglich das Grundvertrauen, dass das Gute immer stärker ist als das Schlechte.

Gott schenke jedem seinen Geist, um in der Kultur des Lobens voranzukommen und/oder die Kraft, sich darauf erneut einzulassen.

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Umgang mit Verletzungen

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Zum Menschsein gehören Verletzungen an Leib und Seele. Durch eigene Achtsamkeit kann die eine oder andere Verletzung verhin-dert werden – jegliche Verletzung verhindern zu wollen ist, wenn überhaupt, ist nur in Isolation möglich.

Damit ist der Umgang mit Verletzungen wesentlich bedeutender als deren Vermeidung. Zwei extreme Haltungen zeigen sich – Verletzungen in Stein meißeln – was Energie (fast ohne Ende) kostet, oder Verletzungen verdrängen, indem man sie unter den Teppich kehrt. Auch hier geht spätestens, wenn der Teppich an die Decke stößt, einem die Luft aus.

Die Heilung von Verletzungen ist das zentrale Thema im christlichen Glauben. „Vergib mir meine Lieblosigkeit, so wie ich denen vergeben habe, die mich verletzt haben.“ freie Übertragung aus dem Vater unser (Matth. 5, 12).

Gott schenke jedem verstärkt den Blick, wie der Weg der Vergebung die eigene Lebensqualität entscheidend verbessern kann, und den Mut, den ersten oder den nächsten Schritt zu tun.

– Thema wird fortgesetzt –

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Liebe – das Grundbedürfnis

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In dieser Woche habe ich gelernt, dass Liebe kein Gefühl, sondern ein Bedürfnis und meiner Meinung nach sogar das Grundbedürfnis des Menschen ist. Diese Aussage gibt dem heutigen Spruch eine noch höhere Qualität.

Wegnehmen was behindert, ablenkt oder trübt

  • die Aufmerksamkeiten zu sehen, die mir entgegengebracht werden
  • die Motivation zu sehen, wenn Aufmerksamkeiten nicht so ganz gelingen oder sogar richtig in die Hose gehen
  • selbst absolute Widersprüchlichkeiten sehen, wenn jemand vielleicht aus Verzweiflung genau das Gegenteil tut, was er eigentlich tun möchte.

Und sich trauen, ein Umfeld zu gestalten, geprägt von Vertrauen und Wertschätzung,

  • indem ich meine Ziele offen benennen kann, auch meine Überzeugungen und Fragen,
  • wo ich Platz finde für das, was mich bewegt und was mich bedrückt,
  • wo einfach Raum ist, um wachsen zu dürfen.

Das hilft nicht nur mir authentisch zu leben, sondern hilft auch allen Menschen in meinem Umfeld, weil ich „berechenbarer“ und damit verlässlicher werde.

Genau das will Gott uns in seinem Sohn Jesus Christus ganz praktisch offenbaren – Gott sei ganz herzlich Dank dafür!

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Ruhe finden können

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Alle reden momentan vom Rettungsschirm – ich auch!!
Zuerst erkläre ich das Bild – es zeigt die Spiegelung eines Sonnenschirms im bewegten Wasser eines Swimmingpools.

Solange das Wasser stark bewegt ist, sehe ich nur die mehr oder weniger großen Wellenberge. Erst wenn die Wellen sich beruhigen, wird die Wasseroberfläche mehr und mehr zum Spiegel, anfangs verzerrt – wie unser Foto – dann immer klarer spiegelt sich die Umgebung darin.

Das ist auch ein Bild für Menschen, die gefangen sind in Aktivitäten und Stress, und damit nicht mehr in der Lage sind, irgendetwas anderes zu erkennen als ihre Aufgaben.
Erst in Ruhephasen (manchmal auch durch Krankheit erzwungen) kann ich anderes sehen. Dinge, die um mich herum geschehen, Menschen wirklich wahrnehmen, Themen, die über den Alltag hinausgehen, wie dieses Angebot unserer Spruchkarte.

Dieses Angebot Jesu ist wie ein Rettungsschirm für alle Menschen, je früher man ihn nutzt, umso einfacher ist es und desto größer der persönliche Gewinn.

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Dankbarkeit zulassen können

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Es gibt Menschen, die lassen sich nicht gerne etwas schenken, weil sie meinen, das verpflichte sie in nächster Zeit ebenfalls ein Geschenk machen zu müssen von ungefähr demselben Wert.

Unser Spruch meint etwas ganz anderes. Sich beschenken lassen können, sich über das Geschenk freuen können, Freude empfinden können, dass mir jemand eine Freude mit dem Geschenk machen möchte… An diesen Empfindungen teilhaben zu dürfen, ist die größte Freude für den, der schenkt. Dieses Zeigen von Dankbarkeit – auch ohne Worte – in einer Umarmung, in einem Händedruck, in einem Blick… ist die Krönung von Geschenken.

In ähnlicher Weise drückt dies Jesus aus: „Ich sage dir: Ihre große Schuld ist ihr vergeben; und darum hat sie mir so viel Liebe gezeigt. Wem aber wenig vergeben wird, der liebt auch wenig.“ Luk. 7, 47

Das Geschenk u. a. der Vergebung soll Menschen, die das einfach und freudig annehmen können, im Innersten wachsen lassen – zu einem Leben in Dankbarkeit. Diese Dankbarkeit ist so vielfältig und kreativ wie die Menschen selbst.

Sich darauf immer mehr einlassen zu können, das wünscht ein ansonsten „waschechter Schwabe“.

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Das Unsichtbare sehen

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Oftmals sehen wir nur, was wir sehen. Dabei ist soviel in der Rea-lität unsichtbar. Wie hilfreich ist es dann, wenn das Unsichtbare sichtbar gemacht wird. Verborgen existierende Krankheiten kön-nen behandelt werden. Themen, die im Raum stehen, können be-sprochen werden…
Manchmal hilft die Technik, manchmal reicht Erfahrung aus, um im Sichtbaren das Unsichtbare sehen zu können. Dann wird auch ein Weg sichtbar, der Mut und Hoffnung auf eine Lösung gibt.
Tief in uns Menschen gibt es Themen, die nur hin und wieder sich bemerkbar machen. Es sind Themen wie Werte und Sinn, aber auch Schuld und Verletzung. Herbert Grönemeyer schloss sein Konzert „Mensch“ und sang in seiner Art auch den Folgevers un-seres Spruchs für diese Woche: „… Wir stolzen Menschenkinder sind eitel arme Sünder und wissen gar nicht viel; wir spinnen Luftgespins-te und suchen viele Künste und kommen weiter von dem Ziel. Gott, lass uns dein Heil schauen auf nichts Vergänglichs trauen…“
Gott schenke uns vermehrt den Blick für das Unsichtbare.

PS.: Das Foto zeigt eine Spiegelung des Mondes im Teich

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Balance halten

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In der letzten Zeit wurde ich mit einem neuen Begriff konfrontiert – chillen (sprich tschillen). Wirklich genau kann mir keiner sagen, was er bedeutet, und so habe ich meine eigene Definition entwickelt: Chillen sieht aus wie „ich weiß mit mir nichts anzufangen und deshalb möchte ich absolut nichts tun und häng einfach rum“.

Manchmal meine ich zu sehen, dass manchen nicht nur Energie fehlt, sondern auch ein Ziel. Es gibt heute viele Möglichkeiten, aber trotzdem sehen manche für sich keine Perspektive.
In den Sprüchen 6 steht: „Beobachte die Ameisen, du Faulpelz! Nimm dir ein Beispiel an ihnen: Kein Vorgesetzter treibt sie an; trotzdem arbeiten sie den ganzen Sommer über fleißig, und im Herbst haben sie einen Vorrat für den Winter angelegt.“

Eigener Antrieb, nicht Druck von anderen. Aber auch nicht übertriebener Antrieb. Den Ameisen reicht der Vorrat für Herbst und Winter, sie schaffen keinen Vorrat für das nächste Jahr, eine ungewisse Zukunft oder gar für ihre Erben.

Gott lass uns hin und wieder von deinen einfachen Lebensweisheiten im Alltag profitieren.

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Bodenhaftung

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Nach dem Spruch „Wer angibt, hat mehr vom Leben“ würde es für unseren heutigen Spruch bedeuten: einen Demütigen kann man nicht demütigen, der ist ja schon am Boden.
Aber darum geht es gerade heute, wieder Bodenhaftung zu bekommen, um wirklich voranzukommen. Heute wollen die meisten abheben – heiße Luft steigt nach oben, solange bis dann früher oder später der Absturz kommt.
Ich definiere Demut einfach mal so, den Mut zu haben, weiterzukommen, indem man auf dem Boden bleibt. Hier treffe ich Menschen mit einem gesunden Menschenverstand, die sich helfen lassen, wenn sie in Not sind, die Nöte nicht nur bei sich selbst, sondern auch bei anderen sehen und anpacken. Menschen, die wissen, worum es im Leben geht, die eine Klarheit in ihren Entscheidungen haben.
Jesus sagt: „Ich bin der Weg, ich bin die Wahrheit, und ich bin das Leben! Ohne mich kann niemand zum Vater kommen.“
Der Weg nach oben verläuft auf der Erde, nicht in hohen Lüften. Gott schenke uns den Mut zu diesem Weg im Alltag und im Glauben.

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Sich rechtfertigen müssen, weil Gott einen gerechtfertigt hat?

Gott spricht mich gerecht von meinen Fehlern und Sünden.

Eigene Rechtfertigung an dieser Stelle heißt Fehler und Schuld zu beschönigen oder anderen zuzuschieben. Deshalb ist Rechtfertigung für Gott etwas Aktives und für den Menschen, der sie empfängt, etwas Passives. Ich kann für die Rechtfertigung nichts tun, außer sie dankbar anzunehmen.

Manchen genügt das nicht und wollen selbst etwas tun, selbst etwas zu ihrerErlösung beitragen.

An dieser Stelle ist mir in der letzten Zeit ein Gedanke aufgefallen, der so explizit nicht ausgesprochen wurde, der aber genau das meint.Gott rechtfertigt mich, aber dann bin ich in der Pflicht in meinem Leben zu zeigen, dass diese Rechtfertigung Gottes an mir gerechtfertigt war. Wenn mir dies nicht gelingt, verliere ich diese von Gott geschenkte Rechtfertigung wieder.

Es ist sicherlich zu beobachten, dass es Menschen gibt, die sich schwer tun mit Geschenken und die Dankbarkeit schwer zeigen oder schwer empfinden können. Aber daran kann man arbeiten und Gott wird dabei helfen. Flucht in Leistung heißt, genau an diesem entscheidenden Punkt zu kapitulieren und damit einem wesentlichem Bereich im Leben wenig oder geringe Entfaltung zu schenken.

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In der Gegenwart des Herrn sollt ihr fröhlich feiern

Der Text  In der Gegenwart des Herrn sollt ihr fröhlich feiern, zusammen mit euren Söhnen und Töchtern, euren Sklaven und Sklavinnen.“ in  5. Mose 12,12 drückt für mich aus,

  • Bewußtsein der Gegenwart Gottes
  • fröhlich feiern – nicht nur dürfen, sondern sollen.

Ernsthafter Glaube hat nichts mit Grießkrämerei zu tun, sondern ist

  • lebensbejahend und fröhlich im Bewußtsein der Gegenwart Gottes
  • attraktiv und ansprechend für alle, die mehr vom Leben haben wollen.

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Ziel statt Speed

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Für manche Menschen ist Erfolg, wenn sie das machen, was andere momentan machen, nur deutlich schneller. Oder wenn sie genau das machen, was andere momentan nicht machen. Ein hohes Maß an Aufmerksamkeit ist damit meist gesichert.

Ein (Lebens-) Ziel zu haben bedeutet, mich festzulegen, offen und ehrlich mir selbst zu sagen, was will ich persönlich erreichen, damit ich am Ende meines Lebens im Rückblick sagen kann, jawohl, ich habe erreicht was ich wollte – trotz mancher Umwege.

Entscheidend ist nicht wie hoch die Geschwindigkeit ist, sondern ob meine aktuelle Richtung sich mit meinem Ziel deckt. „Wenn ich in die falsche Richtung reite, hilft auch galoppieren nicht.“

Ein Ziel zu haben, dies kontinuierlich zu verfolgen, aber auch zu akzeptieren, dass dies nicht immer gelingen wird und trotzdem das Ziel nicht aus den Augen zu verlieren, das gibt Sicherheit und innere Ruhe bereits auf dem Weg.

Gott schenke uns allen seinen Segen dazu.

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Schöpfung erleben

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Wenn wir die Natur oder Schöpfung erleben, hinterlässt dies Spuren. Sei es durch das Zirpen der Grille, die Mächtigkeit der Bäume, die Unendlichkeit des Weltalls. Wir brauchen die Natur und Schöpfung, um aufzuatmen und unseren Blick weiten zu können.

Je genauer wir hinsehen, umso faszinierender erkennen wir Strukturen und Ordnungen, und wir versuchen dies in unsere Welt der Technik und Wirtschaft zu übertragen, um damit deutliche Fortschritte zu erreichen, z. B. wie in der Aerodynamik unserer Flugzeuge.

Wer in der Natur auch die Schöpfung sehen kann, erhält zusätzlich auch Hinweise über die unvorstellbare Größe Gottes, sein geniales Ordnungssystem und seine Freude an scheinbar grenzenloser Vielfalt. Der bekannte Psalm 19 schwärmt davon und endet dann am Schluss ganz persönlich „ Bei dir bin ich geborgen, du bist mein Retter!“

Gott schenke uns, dass wir uns immer wieder auf solche Erfahrungen einlassen können.

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An das Gute glauben

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Der heutige Spruch leitet mich sehr häufig in meinem Handeln, doch beim Formulieren von Gedanken dazu entdecke ich, dass ich ihn so absolut nicht stehen lassen kann.
Ich bin überzeugt, dass in jedem Menschen Gutes zu finden ist. Manchmal ist das Gute sehr tief in einem Menschen, überlagert von negativen Verhaltensweisen. Manchmal kommt das Gute nur in bestimmten, seltenen Situationen zum Vorschein und kann schlagartig wieder verschwinden.
Dieses Gute zu finden ist der einzige mögliche Anfang einer Veränderung zum Guten. Auch wenn das Gute gefunden und hin und wieder angesprochen werden kann, besteht keine Garantie, dass es am Ende gut ausgehen wird.
Die Herausforderung ist, an das Gute zu glauben und entspre-chend zu handeln, aber nicht überrascht und enttäuscht zu sein, wenn genau das Gegenteil zurückkommt.
So handelt Gott auch an uns Menschen mit unermüdlicher Geduld.

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Wenig – regelmäßig – von vielen – ist gigantisch

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An einer Bergstation stand folgender Spruch: „Ein Lächeln kostet weniger als elektrischer Strom und gibt doch mehr Wärme.“ Ein Lächeln von einem Menschen, den man noch nie vorher gesehen hat und vielleicht nie wieder sehen wird. Das kommt von innen heraus – aus dem Herzen und erreicht das Herz.

Es sind diese vielen kleinen, unterschiedlichen und „unscheinbaren“ Taten, die uns berühren und damit die Welt verändern und zwar viel mehr als oft einmalige spektakuläre Taten im Scheinwerferlicht. 

Auch Jesus hat in seinem Leben in seinen Taten gezeigt was die Welt im Grundsätzlichen verändert und drückt dies auch im Gleichnis vom Weltgericht (Matth. 25) aus. Die „Gerechten“ fragen dabei erstaunt, wann sie dem König zu essen, Kleidung gegeben oder besucht haben: Darauf erhalten sie die Antwort „Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan.“

Gott schenke uns immer mehr von diesen Begegnungen mit Gott in unseren Mitmenschen


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Leer sein – die Chance für Gott

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Manchmal sind wir voll von Ideen und voller Energie, manchmal ist unser Leben sorgenvoll und voll von Ängsten…

Ob unser Leben nun voll von positiven und beflügelnden Dingen ist oder voll von Negativem und Belastendem – beides beansprucht den gesamten Raum in meinem Leben, dann ist auch so gut wie kein Platz mehr für andere, selbst für Menschen in meiner unmittelbaren Nähe ist kein wirklicher Platz – trotz Kontakten, auch kein wirklicher Platz mehr für Gott, trotz mancher religiöser Gewohnheiten.

Wenn wir uns aber leer fühlen oder im Extremfall sogar ausgebrannt sind, entsteht plötzlich Raum und Platz für wichtige Menschen und Gott, mit denen wir vielleicht im ersten Moment nichts anfangen können. Wenn wir diesen freien Platz als Chance sehen und ihn Gott und erfahrenen Menschen anvertrauen, werden wir Gottes Segen erfahren.

Ich wünsche allen, dass unser Leben nicht ganz so voll ist, sondern bei allem, was uns bewegt, ausreichend Raum für Menschen und Gott und seinen Geist bleibt.

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Mut zur Ruhe

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Heute reden viele von Entwicklungsprozessen, meist ohne ein Gefühl dafür zu haben, was alles getan werden muss, um das vorgesehene Ziel zu erreichen, ganz zu schweigen von der Zeit, die dafür notwendig ist.

Mangelnde Geduld und Detailkenntnisse führen immer mehr dazu, dass zur Verbesserung und/oder Verkürzung einfach Druck aufgebaut wird. Druck der Menschen belastet und knechtet und vermehrt daran hindert, ihre Beziehungen zu ihren Mitmenschen und auch zu Gott zu pflegen.

Jesus sagt in Matth. 11, 28 „Kommt alle her zu mir, die ihr euch abmüht und unter eurer Last leidet! Ich werde euch Ruhe geben.“

Ich wünsche allen den Mut, sich diese Ruhe von Gott schenken zu lassen.

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Liebe überdeckt Schuld

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Unser Spruch zu Ostern greift das heikle Thema Schuld auf.

Das Unlogische dabei ist, es gibt eine Lösung, selbst wenn ich in der Problemanalyse – was ist Schuld, wie ist sie entstanden, … – noch stecke bzw. noch gar nicht wirklich damit begonnen habe.

Der Dreh- und Angelpunkt dabei ist Gottes Wesen, das sich in Jesu Tod und Auferstehung zeigt. Mit menschlicher Logik ist dies nicht nachzuvollziehen.

Gottes Wesen ist Liebe, und von Liebe geprägtes Handeln ist nicht der Logik unterworfen, sondern hat immer seine eigenen Gesetzmäßigkeiten.

Diese unvorstellbare Gesetzmäßigkeit der Liebe Gottes zu uns Menschen steht demonstrativ vor uns an Ostern.

Wir wünschen allen frohe Ostern und damit den Mut und die Kraft sich auf Gottes Liebe einzulassen.

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Wie ticke ich?

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Der heutige Spruch regt mich an über einige Fragen nachzudenken. Was sehe ich persönlich als Erfolg an?

Wenn es, wie landläufig oft gesagt, das ist, entsprechend meiner Bestimmung zu leben, wer legt meine Bestimmung fest?

Welcher Part einer Uhr charakterisiert mein Leben?
Der des Stundenzeigers, der sich aufs Ganze konzentriert, oder der Minutenzeigers, der mehr auf die Details schaut?

Der Stundenzeiger allein ist unscharf, erst mit dem Minutenzeiger kann die genaue Zeit angezeigt werden.

Der genauere Minutenzeiger aber kann allein die Zeit nicht anzeigen, sondern ist immer auf den Stundenzeiger angewiesen (zum Glück hat die Kirchenuhr keinen Sekundenzeiger).

Hab ich meinen notwendigen Konterpart und bin ich dafür dankbar?

Gott schenke jedem den rechten Blick auf sich selbst, um sicher sein zu können, dass ich heute und am Ende meines Lebens dieses als erfolgreich ansehe.


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Liebe und Achtung

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Vor einigen Jahren gab es eine Dokumentationsreihe über die Beziehung Deutschlands zu EU-Staaten. Das Verhältnis Deutschlands zu Italien wurde dabei wie folgt zusammen-gefasst: „Die Italiener achten die Deutschen, aber sie lieben sie nicht. Die Deutschen lieben die Italiener, aber sie achten sie nicht.“

Für mich drückt diese Beschreibung indirekt aus, dass jede gute Beziehung von 2 Säulen getragen wird – von Liebe und Achtung. Dies gilt für die Beziehung zum Ehepartner, zu den Kindern, zu den Eltern.., für die Beziehung zu Gott, auch wenn dort für Achtung der Begriff Ehrfurcht verwendet wird.

„Furcht ist nicht in der Liebe, sondern die vollkommene Liebe treibt die Furcht aus; denn die Furcht rechnet mit Strafe. Wer sich aber fürchtet, der ist nicht vollkommen in der Liebe.“ 1. Joh. 5,18

Gott segne all unsere Beziehungen.


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Drachenkampf

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Wir kämpfen im Leben immer wieder mit unterschiedlichen Herausforderungen. Krankheit, Leid, Enttäuschungen, Ungerechtigkeiten… Das ist hart, doch wenn dieser Kampf zu lange dauert, macht dieser Kampf uns selbst hart und raubt einem den inneren Frieden.

Es gibt auch Herausforderungen, die in der Dramatik ausschließlich im Kopf vorhanden sind. Scheinbar bestätigt durch Worte, die nie so gesagt oder gemeint wurden… Diese Drachen hinterlassen schlimme Spuren im Leben.

Wie können diese Drachen im eigenen Kopf bekämpft werden?

Mit Mut und Gottvertrauen auf diese Person zugehen und ganz einfach reden, von Mensch zu Mensch.

Das Ergebnis ist das Wunder der Befreiung. Jesus sagt: „Dies alles habe ich euch gesagt, damit ihr durch mich Frieden habt. In der Welt habt ihr Angst, aber lasst euch nicht entmutigen: Ich habe die Welt besiegt.“ Joh. 16, 33

Gott schenke jedem das Vertrauen in IHN, um die Gespräche führen zu können, die evtl. längst überfällig sind, damit sein Friede und seine Liebe wieder mehr Raum findet.


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Sehen lernen

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Die heutige Spruchkarte zeigt eine Krokusgruppe im Laufe eines schönen Sonnentages. Am nächsten Tag war es wolkig, die Krokusse sind deshalb nicht mehr so aufgeblüht.

Mich faszinieren solche Beobachtungen, wie sichtbar selbst eine Pflanze auf die Umgebung reagiert. Wie viel mehr reagiert der Mensch auf seine Umgebung heute, auf vergangene, manchmal bereits vergessene Umgebungen, aber auch auf die erhoffte zukünftige Umgebung.

Diese Karte heute soll sensibilisieren, einmal genauer sich selbst und seine Mitmenschen anzuschauen und dabei sich Gedanken über die Ursache für das ein oder andere Verhalten zu machen. „Der Mensch sieht (manchmal auch nicht) was vor Augen ist, Gott aber sieht das Herz an.“ 1. Samuel 16, 7

Gott schenke uns seinen Geist, damit wir mehr und mehr mit seinen Augen sehen.

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Leben heißt lieben lernen

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Unser Leben wird maßgeblich durch unsere Beziehungen geprägt – „Sag mir, mit wem du gehst, und ich sage dir, wer du bist“ – oder auf unseren heutigen Spruch bezogen:„Sag mir, wie du mit Menschen umgehst, und ich sage dir, wie du bist.“

Es sind meine Verhaltensweisen in der Familie, im Freundeskreis, im Beruf, in der Kirche, an Menschen, die mir unsympathisch sind, zu denen Spannungen oder sogar Konflikte bestehen, die Wesentliches über meine innere Haltung aussagen. Daran zu arbeiten ist eine Lebensaufgabe.

Das Ziel des Lebens könnte sich auch so formulieren lassen:

„Leben heißt lieben lernen!“

Lernen im direkten Umfeld, im Umgang mit Arbeitskollegen, Mitarbeitern, dem Chef. Lernen auch an Menschen, die eine besondere Herausforderung darstellen. (Matth. 5, 43-48)

Gott gebe uns die Kraft uns jeden Tag auf diesen Lernprozess neu einzulassen.

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Glänzende Aussichten…

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Immer wieder sehen wir Menschen in der Fußgängerzone als Statue stehen. Der wirkliche Mensch dahinter bleibt uns verborgen.

Dieses Bild zeigt mir etwas auf, was sich immer stärker zu verbreiten scheint. Sich eine glänzende Fassade zuzulegen, mit der man Eindruck machen kann, die ankommt und des-halb nützlich eingesetzt wird. Der Mensch dahinter, wie viel Luft hat er noch zum Atmen, zum Leben?

Jesus nennt zwei besondere Gebote, die in dieser Situation (ausnahmsweise) helfen können „Du sollst Gott lieben von ganzem Herzen und deinen Nächsten wie dich selbst.“ (Matth, 22, 36-40)

Gott schenke uns jeden Tag Kraft, diesem Druck der Äußerlichkeit nicht gnadenlos ausgeliefert zu sein, und seinen Geist, damit unser Inneres wachsen kann.

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Lernen heißt praktizieren

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So einfach sich der Spruch im ersten Moment anhört, so eine grundlegende Erkenntnis verbirgt sich dahinter.

Ich lerne nur das, was ich tatsächlich praktiziere.

  • Wenn ich eine goldene Harfe baue, lerne ich dadurch nicht Harfe spielen.
  • Wenn ich eine Harfe als etwas ganz Besonderes hervorhebe lerne ich dadurch nicht Harfe spielen.

Dies wird leider manchmal verwechselt. Das Reden, das Verehren, das Diskutieren ersetzt nicht das Praktizieren.

Das gilt beim Sport und Fitness, in der Ernährung, in den vielfältigen Beziehungen und genauso im Glauben. Glaube entwickelt sich und wächst nur durch praktizieren.

Gott schenke allen den Mut täglich ein wenig in dem Vertrauen zu Gott zu wachsen.

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Liebe ist…

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Was macht den Wert eines Menschen aus? Wer oder was bestimmt den Wert eines Menschen?

Es scheint, dass einige Menschen regelrecht überfordert sind, wenn es um Liebe geht, weil Liebe nicht messbar und nicht beweisbar oder greifbar ist.

Liebe bedeutet Hingabe, sich selbst verschenken, Risiko eingehen, aber auch erleben und überleben von Enttäuschungen…

Liebe ist der Kern des christlichen Glaubens. Diese Liebe zeigt Gott uns Menschen in Jesus. Glauben heißt damit, ich habe gelernt mich auf diese Liebe einzulassen und dieses Vertrauen verleiht meinem Leben einen ganz besonderen Wert.

Gott lasse jedem diese Wertschätzung in seiner grenzenlosen Liebe erfahren.

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Duldsamkeit

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Es lässt sich einfach nicht vermeiden, dass wir manchmal auf Menschen treffen, die eine gänzlich andere Meinung haben als wir. Das kann für den ein oder anderen zu einer richtigen Herausforderung werden.
Sage ich gar nichts – könnte es aussehen, als ob ich dieser „abstrusen“ Meinung noch zustimme.
Sage ich meine Meinung – könnte sich daraus ein heftiger Streit entwickeln.
Wer nur diese zwei Möglichkeiten sieht, steht unter Stress.
Es befreit, wenn wir lernen zu verstehen, wie sich diese Meinung bei meinem Gegenüber entwickelt hat. Und es bereichert die persönliche Überzeugung.
Gott segne uns im zunehmenden Verständnis füreinander.

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Ein Glaube, der trägt und bewegt

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Der persönliche Glaube ist Vertrauenssache und fällt nicht vom Himmel. Vertrauen muss wachsen, Enttäuschungen und Misstrauen überwinden, um dann in Situationen, die meist ganz plötzlich auftreten können, auch tragfähig zu sein und Zuversicht vermitteln zu können.

Der Glaube kann Menschen auch enorme Energie geben, so wie es auf dem Foto das Wasser am Rheinfall demonstriert. Energie, um Dinge bei sich selbst oder anderen anzupacken, Verantwortung zu übernehmen für sich selbst und andere, dranzubleiben an Themen, bis sie ordentlich abgeschlossen werden können. Ganz besonders die Kraft, Fehler (Schuld) eingestehen und wo möglich bereinigen zu können.

Dieser Vertrauens-Glaube ist lebenswert und hat Zukunft – alles andere ist wirklich Schnee von gestern.
Gott sei Dank dafür.

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